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Tim Schmid ist neuer TSV-Trainer. 

Der Schmid macht’s

TSV Murnau verkündet vor Heimspiel gegen Lenggries neuen Trainer 

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Lange Zeit hatte Michael Adelwart ein Geheimnis um den neuen Trainer des TSV Murnau gemacht. Nun ist klar, wer bei dem Kreisligisten in der kommenden Saison das Sagen hat.

Und der Auserwählte hört einmal mehr auf den Namen Schmid. Gemeint ist jedoch nicht Karl Schmid, der den TSV einst auf den dritten Platz der Kreisliga führte. Die Rede ist von Tim Schmid. Der bisherige Coach der Murnauer U17 rückt an der Poschinger Allee künftig ins erste Glied. Unterstützt wird er dabei von Michael – wie sollte er auch sonst heißen – Schmid.

„Beide haben ihre Wurzeln beim TSV Peiting“, verrät Murnaus Fußballchef Adelwart über das neue Trainerduo. Verwandt sind die zwei Übungsleiter allerdings trotz des selben Familiennamens nicht. Ihnen zur Seite steht Betreuer Ludwig Molle. „Die gute Seele unseres Vereins.“

So erleichtert Adelwart auch ist, die fußballerische Zukunft des Vereins in guten Händen zu wissen, so sehr ist es ihm ein Dorn im Auge, dass durch die Trainer-Verkündung das aktuelle Geschehen fürs Erste in den Hintergrund gerät. „Der Fokus sollte momentan auf ganz anderen Dingen liegen“, stellt er klar. „Schließlich wollen wir mit unseren beiden neuen Trainern auch in der kommenden Saison in der Kreisliga vertreten sein.“ Noch fünf Spieltage stehen auf dem Programm – und somit fünf Möglichkeiten in Sachen Klassenerhalt alles klar zu machen. Adelwarts Prognose: „Drei Punkte brauchen wir noch.“

Gerne würde er diese schon am Samstag holen, wenn die Murnauer beim Aufstiegskandidaten Lenggrieser SC zu Gast sind. Aber der TSV-Trainer ist Realist. Er sagt: „Wenn wir mit einem Punkt die Heimfahrt antreten, können wir zufrieden sein.“ Zumal Adelwart nur ein arg dezimierter Kader zur Verfügung steht. Neben Manuel Pratz und Julian Büth fehlt auch Bojan Stojanovic. Ein bitterer Ausfall. Schoss der Serbe doch vier der sieben TSV-Tore nach der Winterpause. Doch Adelwart nimmt die Absenzen locker. Sein Kommentar: „Das Positive ist, dass ich mir keine Gedanken um die Aufstellung machen muss.“

Übrig bleiben zwölf Spieler, wobei Nassis Polymeridis wohl erst zur zweiten Halbzeit in Lenggries eintreffen wird. Adelwart nimmt deshalb A-Junior Christoph Sailer erstmalig mit zu einer

Kreisliga-Partie. Er soll helfen, den 1:0-Erfolg aus der Hinrunde zu wiederholen. „Das war eine Topleistung in Sachen mannschaftlicher Geschlossenheit – nur wenn uns das erneut gelingt, haben wir eine Chance.“  

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