Durfte offensiver agieren und bedankte sich dafür mit drei Treffern: Uffings Georg Kutter. FOTO: MAYR

Uffing zog Schlüsse aus dem Hinspiel

Kutter-Wahnsinn in Uffing: Drei-Tore-Mann sorgt für Heimsieg gegen Deisenhofen

  • vonAndreas Kögl
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Uffings Gerog Kutter schießt Deisenhofens U23 im Alleingang ab. Trainer Thomas Neumeier war mit dem Auftritt seines Teams rundum zufrieden.

Uffing Thomas Neumeier hat überhaupt nichts auszusetzen. Das 3:1 (1:0) seines SV Uffing über den FC Deisenhofen U23 in der Fußball-Kreisliga war ganz nach dem Geschmack des Trainers. Der Erfolg war ein sehr wichtiger, denn auch die Konkurrenz im Abstiegskampf punktete.

„Es war ein schöner Sieg, es war ein verdienter Sieg und ein richtig toller Fußballnachmittag“, kommentiert Neumeier. „Ich freue mich vor allem für meine Spieler, weil sie sich heute einfach mal für ihre gute Leistung belohnt haben.“ Ins Bild passte auch die frühe Führung der Gastgeber. In der Vergangenheit verbummelte Uffing oftmals die Anfangsphase, doch diesmal waren sie hellwach. Durch konsequentes Pressing im Mittelfeld wurde der Ball erobert und zügig auf den startenden Georg Kutter gespielt. Der entledigte sich seiner Gegenspieler und ließ auch beim Abschluss Deisenhofens Torhüter Johannes Franzmeier keine Chance (6.).

Kutter durfte offensiver agieren

„Aus dem Hinspiel wussten wir, wie Deisenhofen agiert.“ Neumeier hat die richtigen Schlüsse gezogen und sein Team entsprechend eingestellt. Und das setzte die Vorgaben um. „Wir haben die Gegenspieler gedoppelt und kaum Anspielstationen angeboten. Der FC kam dadurch mit seinem technisch starken Klein-Klein-Spiel und ihren schnellen Angriffen nicht zum Erfolg.“

Sehr zur Freude von Uffings Coach konnte er Christian Englbrecht einsetzen. „Er ist für uns auf der Sechser-Position enorm wichtig, weil er extrem viele Bälle abläuft.“ Dadurch konnte Georg Kutter eine Station weiter vorne spielen. „Der Weg zum gegnerischen Strafraum war für ihn dann nicht mehr so weit.“ Kutter bedankte sich für die Umstellung mit zwei weiteren Treffern. Durch einen Doppelschlag nach einer guten Stunde stellte er die Weichen für den zweiten Heimsieg des SVU. Beide Tore fielen nach dem gleichen Muster wie schon der Führungstreffer – Balleroberung im zentralen Mittelfeld, schnelles Zuspiel in die Spitze, eiskalter Abschluss.

Philip Jarosch markierte nach einer Ecke per Kopf sogar noch das 4:0, doch Schiedsrichter Torsten Eltzsch entschied auf Foulspiel gegen den Gäste-Keeper. „Da muss man nicht pfeifen“, meint Neumeier. Er sah aber gelassen darüber hinweg, wie auch über den Ehrentreffer der Gäste durch Michael Loroff (81.). „Ein Schönheitsfehler, bei dem wir nicht mehr ganz so konsequent waren.“ ANDREAS KÖGL

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