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Kutter war gegen den Lenggrieser SC erfolgreich.

Kutter trifft

„Verdient den Sieg erzittert“: Uffing schlägt Lenggries im Pokal-Duell

  • vonAndreas Kögl
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  • Oliver Rabuser
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Auf den Kampf folgte das Bangen, dann kam die Freude: Dem SV Uffing gelang ein 3:2 (2:0)-Auswärtserfolg beim Lenggrieser SC.

„Über die ersten 60 Minuten war es richtig schön anzuschauen“, findet Thomas Neumeier. Dabei gefiel ihm der Auftritt auf beiden Seiten. Dann aber verloren seine Uffinger „etwas den Faden. Den Sieg haben wir uns zwar erzittert, aber, wie ich finde, auch verdient.“

Schon nach einer knappen Viertelstunde ging das Spielkonzept der Gäste auf. Nach einem Ballgewinn landete das Leder bei Simon Gerg, der das Leder direkt in den Lauf von Georg Kutter weiterleitete. Dem Lenggrieser Keeper Maximilian Kleim blieb keine Abwehrchance – 1:0 für den SVU. Nur sieben Minuten später schon der zweite Streich der Uffinger, wieder nach ähnlichem Muster, nur dass dieses Mal Majid Al-Khafaji den Part zu Beginn übernahm und Kutter bediente. Kleim eilte aus seinem Kasten heraus, doch Kutter spielte an ihm vorbei und erzielte das 0:2, mit dem man letztendlich in die Halbzeitpause ging.

Lenggries steckt nicht auf

Lenggries steckt nicht auf

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten wieder die Gäste. Nach einem Freistoß auf das Tor der Platzherren konnte Kleim das Leder nicht kontrolliert abwehren, Felix Hoffmann war zur Stelle und erhöhte auf 0:3 – ein Zwischenergebnis, mit dem vorher wohl kaum einer gerechnet hatte. Doch die Freude darüber dauerte nicht lange. Nach einem Pass quer durch den gesamten Uffinger Strafraum stand Leonhard Gerg völlig frei und traf zum ersten Mal für die Gastgeber. Turbulente Minuten. Danach beruhigte sich das Spiel ein wenig. Chancen waren Mangelware.

Eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie ärgerte sich Neumeier. Denn genau nach dem gleichen Schema wie beim ersten Gegentor fiel der Anschlusstreffer, erneut durch Gerg. „Danach sind wir schon ziemlich nervös geworden“, gab Uffings Trainer zu. „Dabei wäre das gar nicht nötig gewesen.“ Schließlich hatte Uffing das Spiel in der Hand, hätte zudem alles klar machen können. Doch Al-Khafaji, Kutter sowie die eingewechselten Dominik Mayr und Peter Kinast konnten dicken Chancen nicht verwerten. Doch am Ende blieb bei Neumeier die Freude, „dass wir den Vorsprung bis zum Schlusspfiff halten konnten“.

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