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Hat genau hingeschaut : FCKS-Coach Klaus Fahnrner beobachtete Uffing am Mittwoch. 

Fahrner kundschaftet Gegner aus

Uffinger gastieren in Schlehdorf

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Natürlich hat sich Klaus Fahrner unter der Woche den Konkurrenten angesehen. Und der neue Spitzenreiter der Kreisklasse 3 gefiel dem Trainer des FC Kochelsee Schlehdorf ganz gut. Er spricht von einer „gewachsenen Mannschaft“. So fällt es Fahrner noch leichter, die Favoritenrolle schnell an die Uffinger weiterzureichen, die am Sonntag (14.30 Uhr) in Schlehdorf gastieren.

Klar sind ihm auch Gedanken gekommen, wie die Uffinger am besten einzubremsen wären. Seine Fußballer müssten den Gegner früh bei dessen Spieleröffnung stören. „Beide Innenverteidiger und Georg Kutter betreiben das Aufbauspiel. Unsere Aufgabe ist es, ihnen den Spaß zu nehmen.“ Klare Ansage.

Insgesamt will er „mehr Beständigkeit“ in seine Mannschaft bringen. Angesichts der FC-spezifischen Dauerplage etlicher Ausfälle gewiss kein einfaches Unterfangen. Dieses Mal muss der FCKS auf Matthias Leiß und Sebastian Reißenweber (Urlaub) verzichten, bei Leo Sam besteht Verdacht auf Verletzung des Syndesmosebandes. Florian Kammerlochner plagt ein eitriger Zehennagel. Fahrner kompensiert die Ausfälle zunächst durch Positionswechsel, schiebt Stefan Raffeiner auf die Zehner-Stelle und Joey Daser in den Angriff. Neu ins Team kommen aller Voraussicht nach Toni Resenberger und Markus Kröner. Um den Wegfall von Stürmer Leiß aufzufangen, ließ Fahrner seine Offensiven abgetrennt mit den Keepern trainieren. „Da hat es nur so gescheppert.“

Ausfälle sind auch Thomas Neumeier ein Begriff. Der Trainer des Tabellenführers nennt Florian Schweiger, Franz Sternkopf und Jan Schlegtendal. Bei Christoph Seidl ist weiterhin der Trainingsrückstand ein Thema. „Alles nicht so optimal.“ Für die Eroberung der Spitze hat’s dennoch gereicht. In Schlehdorf sei es für den SVU aber „nie einfach gewesen. Der Platz ist uneben und eng. Da kommt es automatisch zu einer Flut an Zweikämpfen.“ Neumeier sieht die Taktik vom Mittwochsspiel neuerlich als probates Mittel: Den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen und durch schnelles Umschalten für Gefahr sorgen. Damit einher geht der Siegeswille der Uffinger Kicker. Neumeier aber weiß: „Es wird nicht einfach.“

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