Aushilfstrainer: Stefan Frombeck (r.) coacht mit Konrad Baumann normalerweise die Zweite des SVO.
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Aushilfstrainer: Stefan Frombeck (r.) coacht mit Konrad Baumann normalerweise die Zweite des SVO.

Frombeck vertritt Tischer

Ungewohntes Bild an der Seitenlinie: SV Ohlstadt mit Interimstrainer gegen FC Real Kreuth

  • VonOliver Rabuser
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Der SV Ohlstadt empfängt am Sonntag den FC Real Kreuth. Das gewohnte Trainerteam wird dabei interimsweise von Stefan Frombeck vertreten.

Ohlstadt – Die Zuschauer der Fußball-Partie zwischen dem SV Ohlstadt und dem FC Real Kreuth werden am Sonntag mit einem ungewohnten Bild konfrontiert. An der Seitenlinie des wird für den SVO weder Jan Tischer noch dessen Stellvertreter Michael Koller stehen. Beide Coaches gönnen sich eine kleine Auszeit mit der Familie. Dass diese Vakanz beim Kreisligisten nicht großartig dramatisiert wird, steht außer Frage.

Die Interimslösung ist pragmatisch wie sinnvoll: Stefan Frombeck springt für das verhinderte Duo ein. Normalerweise trainiert der Ohlstädter gemeinsam mit Konrad Baumann die Zweite Mannschaft des SVO – deren Spiel gegen Grainau fällt jedoch aus. Also bereiten die beiden eben die Erste auf die Erfordernisse gegen das Spitzenteam vom Enterbach vor und betreuen sie während der Partie.

„Ich schaue regelmäßig zu und verfolge auch die Spiele der Ersten genau.“

Interimstrainer Stefan Frombeck

„Ich schaue regelmäßig zu und verfolge auch die Spiele der Ersten genau“, sagt Frombeck gelassen. Zudem wird das Team von einer Woge der Begeisterung getragen. „Der deutliche Sieg in Miesbach gibt natürlich Selbstbewusstsein“, weiß Frombeck. Zwar pausiert Abwehrchef Simon Nutzinger voraussichtlich noch eine weitere Woche und steht erst nach der Partie gegen Bad Kohlgrub (11. September) wieder zur Verfügung. Doch gegen Miesbach funktionierte die Defensive auch ohne ihn, strahlte Stabilität aus und fördert damit das eigene Auftreten.

Dennoch sieht Frombeck sein Team als Außenseiter. „Kreuth hat definitiv Qualität und sucht sein Heil in der Offensive“. Über Moritz Mack und Franz Huber als dortige Stellschrauben hat sich der 48-Jährige bereits eingehend informiert. Frombeck setzt auf die Marschroute der Vorwoche: Defensiv gut stehen, dabei aber das Spiel nach vorne nicht vergessen. „Räume eng halten und bei Ballbesitz kontern“, betont er. Sein Team habe nichts zu verlieren, brauche sich deswegen auch keinem Erfolgsdruck unterwerfen. Nur so viel: „Wir wollen ein richtig gutes Spiel abliefern und uns stark präsentieren.“  or

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