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Wieder Jubel bei Veronika Schauer und dem TSV Murnau.

„Wir haben den Gegner müde gespielt“

Die „Edelstopperin“ Veronika Schauer ist der Garant für den Sieg des TSV Murnau

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Mit dem Bayernliga-Team des Vorjahres hat der SV Saaldorf nicht mehr viel gemein. Aber immerhin Marina Aglassinger blieb mit vier Kolleginnen beim freiwilligen Absteiger.

Murnau– 16 Tore hat sie vorige Saison in der vierten Liga erzielt. Die 24-Jährige lenkt die Offensive des SV noch immer. Gegen den TSV Murnau traf Aglassinger nicht. Es lag an Veronika Schauer, der Murnauer Edelstopperin, wie Trainer Edi Koller nach dem 4:0-Erfolg betont. „Sie war der Garant.“ Schauer verwickelte die Stürmerin in Zweikämpfe und schaltete die Zentrale des Gegners ab. Saaldorf schoss in 90 Minuten nur viermal aufs Murnauer Tor. Eine Zahl, die die große Stärke des TSV ausdrückt. „Wir lassen wenig zu“, betont Koller.

Trotz des deutlichen Erfolgs bezeichnet er den SV als einen der ersten „richtigen Gegner“. In den ersten fünf Minuten marschierten die Gäste entschlossen auf das Murnauer Tor zu. Doch mit dem ersten Treffer von Annika Doppler (6.) habe man Saaldorf „die Luft genommen“. Innerhalb von zehn Minuten erhöhte Murnau durch Marie Lang und Franziska Fischer auf 3:0. „Wir haben den Gegner müde gespielt“, lobt Koller. Fischer legte noch ein viertes Tor drauf. Das aktuelle Erfolgsrezept des Tabellenführers: Die gesamte Mannschaft funktioniert und hat auf jeden noch so kleinen Rückschlag „eine Antwort parat“.  am

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