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Martin Grotz fehlt verletzt.

Unterammergau ist gewarnt vor Huglfing

WSV-Coach Thiermeyer: Selbstbewusst trotz Personalsorgen

  • vonRedaktion Garmisch-Partenkirchen
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Auf dem Papier ist alles klar, wenn am Sonntag der WSV Unterammergau auf den SC Huglfing trifft. Der Zweite empfängt den Zwölften. Aufstiegseuphorie gegen Abstiegsangst.

Unterammergau – Nur gibt es einige Gründe die dafür sprechen, dass es dennoch ein enges und umkämpftes Spiel werden könnte. Da wäre zum einen das Hinspiel, welches nach großem Kampf beider Teams 1:1-Unentschieden endete. Zum anderen weiß WSV-Coach Josef Thiermeyer auch, dass die Gäste liefern müssen, was ungeahnte Kräfte freisetzen könnte: „Wir sind die Gejagten, und Huglfing muss unbedingt punkten“. 

Weiterhin plagen den Herbstmeister Verletzungssorgen. Mit Ludwig Hutter, Martin Grotz, Stefan Wagner und Sebastian Moser fallen gleich vier Stammkräfte aus. Und so wird sich die Startaufstellung nicht groß von der im Ligapokal unter der Woche bei der Reserve des 1. FC Garmisch-Partenkirchen unterscheiden, als ein 3:2-Erfolg verbucht wurde. Im Tor stand dort Lorenz Noll und lieferte eine starke Vorstellung ab. Ob gegen Huglfing die etatmäßige Nummer eins, Marco Diroma, zwischen die Pfosten zurückkehrt, lässt Thiermeyer offen: „Ich entscheide das kurzfristig.“ 

WSV Unterammergau will „zuhause unbedingt punkten“

Die Spielidee gegen voraussichtlich tief stehende Gäste gleicht der aus dem FC-Spiel: viele Ballbesitzphasen haben und auf Lücken im Defensiv-Verbund der Huglfinger warten. „Wenn wir die Kontrolle über das Spiel haben, kann der Gegner nichts ausrichten.“

Vergangene Woche verlor der WSV die Tabellenführung an Bad Kohlgrub, steht deshalb bereits leicht unter Zugzwang. Thiermeyer stellt trotz der schwierigen Bedingungen klar: „Wir wollen zuhause unbedingt punkten.“  

(mbu)

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