Der WSV Unterammergau (grün) musste sich gegen den ASV Eglfing mit einem Remis begnügen.
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Der WSV Unterammergau (grün) musste sich gegen den ASV Eglfing mit einem Remis begnügen.

Weiterhin weniger als zehn Gegentore für den WSV

WSV Unterammergau: Thiermayer wegen erster Halbzeit „schon etwas angefressen“

  • vonRedaktion Garmisch-Partenkirchen
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Der WSV Unterammergau verpasst die Chance, sich Luft zu seinen Verfolgern zu verschaffen. Gegen den ASV Eglfing stimmte in der ersten Halbzeit die Einstellung nicht.

Eglfing – Auch nach dem 17. Spieltag in der Kreisklasse 3 bleibt der WSV Unterammergau der einzige Verein mit einer Gegentoransammlung von unter zehn. Daran änderte auch das 1:1 (1:1) am Sonntagnachmittag beim ASV Eglfing nichts.

Thiermayer: „Und dann gehen wir mit einer so lschen Einstellung in die erste Halbzeit“

Und trotzdem überwog bei WSV-Coach Josef Thiermayer nach dem Schlusspfiff eher Frust statt Freude. „Ich bin schon etwas angefressen“, gab er zu. „ Ich bin sauer, weil wir im Vorfeld immer wieder angesprochen haben, dass es ein Kampfspiel werden wird und dann gehen wir mit einer so laschen Einstellung in die erste Halbzeit.“ In der Tat sind die Gäste vor allem im ersten Spielabschnitt oft hinterhergelaufen. „Dadurch haben wir auch keine Ruhe in unser Spiel gebracht“, lautet Thiermayers Analyse.

WSV Unterammergau: Keeper Diroma wird zum Eglfing-Schreck

Doch zum Glück können sich die Ammertaler, auch wenn es mal nicht läuft, auf ihren Knipser Ferdinand Brauchle verlassen. In Gerd Müller-Manier drehte er sich in der 39. Spielminute um die eigene Achse und lenkte das Leder ins Tor. Damit war der Rückstand, den sich der WSV fünf Minuten zuvor durch Anton Bach eingehandelt hatte, egalisiert. Nach einer Viertelstunde flog eine ASV-Ecke in den Strafraum, ein Unterammergauer Akteur war mit dem Kopf zur Stelle, lenkte ihn aber in Richtung eigenes Tor. Keeper Marco Diroma packte einen riesen Reflex aus und konnte Schlimmeres verhindern. Gleich darauf war dieser wieder zur Stelle, als er einen Kopfball von Bach parierte und damit Eglfings Trainer Denis Destek auf die Palme brachte. „Jedesmal gegen uns hält der so gut“, klagte er. Eine Minute später durfte seitens des ASV dann doch gejubelt werden und auch Diroma war machtlos. Halbzeit zwei war fast völlig frei von Strafraumszenen. Brauchle zirkelte noch einen Freistoß ins lange Eck, doch genau in der Schusslinie stand ein Mitspieler nicht nur im Sichtfeld von Eglfings Torwart sondern auch im Abseits. „Wir hatten die Chance, uns ein Polster zu unseren Verfolgern zu verschaffen“, beklagt Thiermayer.  ak

ASV Eglfing –

WSV Unterammergau 1:1 (1:1)

WSV: Diroma – Hartwig, Korntheuer, Kröker, Hibler, Buchwieser, Stumpfecker, T. Speer, Hutter, Sebic, Brauchle – Eingewechselt: Klemm, Vogt, R. Spindler, Grotz – Schiedsrichter: Matthias Bartl (SV Wielenbach) – Zuschauer:110 – Tore: 1:0 Bach (34.), 1:1 Brauchle (39.)

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