Glückwunsch an den Elfmeterschützen: Ferdinand Brauchle trifft per Strafstoß zum 3:1. Robin Reiter (Mitte) und Lukas Klemm freuen sich mit ihm.
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Glückwunsch an den Elfmeterschützen: Ferdinand Brauchle trifft per Strafstoß zum 3:1. Robin Reiter (Mitte) und Lukas Klemm freuen sich mit ihm.

Unterammergau bezwingt Raisting II mit 4:1

WSV Unterammergau: Ferdinand Brauchle macht mal wieder den Unterschied gegen Raisting II

  • VonOliver Rabuser
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Der WSV Unterammergu hält durch das 4:1 gegen den SV Raisting II den Anschluss an die Spitzenplätze der Kreisklasse. Fredinand Brauchle traf mal wieder doppelt.

Unterammergau – Etwas Glück im ersten Spielabschnitt, ein Doppelpack des üblichen Verdächtigen, sowie ein hohes Maß an Effektivität: All dies hat dem WSV Unterammergau den vierten Saisonerfolg in der Fußball-Kreisklasse beschert. Durch den 4:1-Heimsieg über den SV Raisting II hält der Mitfavorit den Anschluss an die Tabellenspitze. „Wir können absolut zufrieden sein, wie es gelaufen ist“, bilanziert WSV-Abteilungsleiter Ludwig Hutter.

Josef Thiermeier hatte es eilig, er musste umgehend in Sportkleidung nach Altenau, die Zweite Mannschaft unterstützen. Etwas mehr Zeit ließ man sich auf WSV-Seite mit der Entscheidung über den Ort der Spielaustragung. Der Kunstrasen in Oberau war eine Option, letztlich aber blieb man auf dem heimischen, vom Regen aufgeweichten Rasen. Unterammergau spielte keinen schönen Fußball, kämpfte aber. Raisting, spielerisch durchaus gefällig, setzte auf das falsche Pferd. „Vom Kämpferischen her haben wir nichts offengelassen“, lobt Hutter. Robin Reiter brachte den WSV in Front, Justin Steeg sorgte mit gekonnter Einzelaktion für den Ausgleich. In der Folgezeit hatten die Platzherren zweimal Glück, respektive einen wachen Marco Diroma im Tor.

Nach der Pause wurde die Geschichte eindeutiger. Ferdinand Brauchle traf zunächst per Kopf, ehe er wenig später einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter versenkte. „Raisting war kein einfacher Gegner“, räumt Hutter ein. „Aber von uns war es eine engagierte Leistung.“ Prinzipiell sei das 3:1 das „entscheidende Ding“ gewesen. Endgültig verbuchen konnte der WSV den Sieg aber erst nach dem 4:1 durch Simon Stumpfecker.  (Oliver Rabuser)

WSV Unterammergau –
SV Raisting II 4:1 (1:1)

WSV: Diroma – Zehetmeier, Brauchle, Grotz, Kröker, Stumpfecker, Vogt, Speer, Reiter, Moser, Klemm – Eingewechselt: Sebic, Bender

Schiedsrichter: Max Gall (SV Söchering)

Zuschauer: 50

Tore: 1:0 Reiter (22.), 1:1 Steeg (33.), 2:1 Brauchle (47.), 3:1 Brauchle (63./FE), 4:1 Stumpfecker (87.)

Gelbe Karten: Stumpfecker – Matz, Steeg, Thaler phi

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