Jubel über den Platz an der Sonne? Diese Frage entscheidet sich am Sonntag, wenn der WSV Unterammergau mit (v.l.) Mateo Sebic, Simon Stumpfecker, Sebastian Moser, Robin Reiter und Ferdinand Brauchle auf Münsing trifft.
+
Jubel über den Platz an der Sonne? Diese Frage entscheidet sich am Sonntag, wenn der WSV Unterammergau mit (v.l.) Mateo Sebic, Simon Stumpfecker, Sebastian Moser, Robin Reiter und Ferdinand Brauchle auf Münsing trifft.

WSV wieder Tabellenführer

Zurück an der Spitze: Der WSV Unterammergau ringt Münsing nieder

  • VonRedaktion Garmisch-Partenkirchen
    schließen

Der WSV Unterammergau gewinnt gegen den bisherigen Spitzenreiter SV Münsing-Ammerland mit 3:2 und setzt sich an die Tabellenspitze.

Unterammergau – Der WSV Unterammergau befindet sich wieder da, wo er sich am liebsten sieht – an der Tabellenspitze. Im Topspiel der Fußball-Kreisklasse gegen den bisherigen Spitzenreiter SV Münsing-Ammerland setzten sich die Gastgeber nach einer wahren Achterbahnfahrt letztendlich doch noch mit 3:2 durch und kletterten ganz nach oben in der Rangliste.

„Aber es war eine schwere Geburt“, schnaufte WSV-Coach Josef Thiermeyer hinterher tief durch. „Wie schon so oft, sind wir eigentlich gut in die Partie gestartet und geben das Spiel aus unerklärlichen Gründen doch wieder aus der Hand.“ Der Trainer zeigte sich erleichtert darüber, dass sein Team sich gegen Ende der Begegnung nochmal berappelte.

Goalgetter Brauchle trifft erneut - trotzdem „eine schwere Geburt“

Im ersten Spielabschnitt konnten sich die Platzherren mehrere Möglichkeiten herausspielen. Zur Führung kam es allerdings erst nach knapp einer halben Stunde. Nach einer erfolgreichen Pressingaktion auf der rechten Seite kam Andreas Buchwieser an den Ball, passte mustergültig quer zu Mateo Sebic, der nur noch einschieben brauchte. Und noch vor dem Halbzeitpfiff gelang sogar das beruhigende 2:0. Moritz Korntheuer nutzte nach einer Freistoßflanke seine Körpergröße und köpfte ein.

In Abschnitt zwei schlichen sich aber vermehrt Unachtsamkeiten ein, was innerhalb von nur vier Minuten den Ausgleich zur Folge hatte. Beide Male war Hans Zachenbacher erfolgreich, erst vom Elfmeterpunkt und dann aus dem Spiel heraus. „Den Strafstoß muss man wohl nicht zwangsläufig pfeifen“, analysierte Thiermeyer die Situation, die zum Anschlusstreffer führte. „Aber letztendlich hätten wir vorher schon klären müssen.“ Diesen Nackenschlag nahmen die Platzherren zum Anlass auch selber nochmal Gas zu geben. Der Siegtreffer entsprang allerdings einer Standardsituation. Ferdinand Brauchle zirkelte das Spielgerät genau neben den Pfosten zum 3:2.  ak

WSV Unterammergau - SV Münsing-Ammerland 3:2 (2:0)

WSV: Diroma - Zehetmeier, Korntheuer, Kröker, Stumpfecker, Vogt, T. Speer, Sebic, Buchwieser, Reiter, Brauchle. - Eingewechselt: A. Speer, Klemm, Lieb.

Schiedsrichter: Sven-Patrick Schilz (FC Mittenwald). - Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 Sebic (25.), 2:0 Korntheuer (38.), 2:1 Zachenbacher (54./FE), 2:2 Zachenbacher (58.), 3:2 Brauchle (64.).

Auch interessant

Kommentare