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Ferdinand Brauchle ist einer der Erfolgsgaranten des WSV. 

Bleibt der WSV ungeschlagen? 

Meister im Mahnen: Hutter fordert volle Konzentration

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Ein Stolperstein liegt auf dem Weg. Nur dieser eine kann den WSV Unterammergau noch daran hindern, die Vorrunde in der Kreisklasse 3 ohne Niederlage abzuschließen: der FSV Höhenrain.

Unterammergau – Groß erscheint der Stolperstein nicht. Da trifft der Tabellenführer auf den Vorletzten. „Das schaut sicher nach einem vermeintlich leichten Gegner aus“, sagt Ludwig Hutter. Und schiebt – wie gewohnt – eine Warnung hinterher. „Davon dürfen wir uns nicht täuschen lassen.“ Schließlich habe Höhenrain schon für manche Überraschung gesorgt. Damit meint der Sportliche Leiter das 6:1 in Oberhausen oder das 3:1 gegen Münsing. Hutter schiebt – ebenfalls wie gewohnt – hinterher: „Wir dürfen Höhenrain auf keinen Fall unterschätzen.“

Hutter, ein Meister im Tiefstapeln. Ein Meister der Bescheidenheit. An die er auch die Mannschaft gerne erinnert. „Wichtig ist es, dass wir auf dem Teppich bleiben. Wir sind nur erfolgreich, wenn wir konzentriert zur Sache gehen.“ Vorsorglich bezeichnet er schon jetzt die Möglichkeit, ungeschlagen die Vorrunde zu beenden „lediglich als Momentaufnahme“. Wenn auch eine sehr schöne. Immerhin gab es das Hutter zufolge in den 49 Jahren WSV-Geschichte noch nie.

Zunächst aber gilt der Augenmerk dem Stolperstein. Und wie gewohnt schwört Hutter das Team darauf ein, den Gegner ernst zu nehmen. „Wir müssen uns wieder auf uns konzentrieren, dann können wir auch in diesem Spiel als Sieger vom Platz gehen.“ Gerade, wenn Ferdinand Brauchle trifft wie zuletzt. Mit 13 Saisontoren stellt der Stürmer momentan alle Spieler der Liga in den Schatten. „Auch durch ihn sind wir momentan sehr effektiv“, sagt Hutter. „Ich hätte nichts dagegen, wenn das so bleibt.“ 

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