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Stefan Wagner fällt mit Hüftproblemen aus.

Raus aus der Remis-Schleife

WSV Unterammergau wartet gegen Benediktbeuern seit Jahren auf einen Sieg

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Unterammergau – Acht Siege, fünf Unentschieden, keine Niederlage. Die Vorrunde des WSV Unterammergau – nahezu perfekt. Doch fürs Feiern bleibt noch keine Zeit. Ehe es in die Winterpause geht, steht noch ein letztes Duell an. An diesem Samstag (14 Uhr) gastiert der TSV Benediktbeuern zum Auftakt der Rückrunde im Ammertal.

„Dieses Spiel wollen wir jetzt natürlich auch noch gewinnen“, sagt Leonhard Gansler. Eine ungewohnt offensive Herangehensweise des Unterammergauer Abteilungsleiters. „Inzwischen werden wir halt ein bisserl frech“, fügt er schmunzelnd hinzu. Nur zu verständlich. Ist der Lauf des WSV doch phänomenal. „Und den wollen wir natürlich so lange wie möglich mitnehmen.“

Allerdings ist auch Gegner Benediktbeuern derzeit sehr gut in Schuss. Vier Mal gewann das Team zuletzt in Folge. Die direkten Vergleiche zwischen den beiden Kontrahenten waren in der Vergangenheit meist sehr ausgeglichen. An einen Sieg der Unterammergauer dürfte sich zumindest kaum einer der aktiven Spieler erinnern. In den vergangenen elf Jahren gab es fünf Spielzeiten in denen sich beide Vereine in der gleichen Spielklasse aufgehalten haben. Von den neun ausgetragenen Partien konnte Benediktbeuern in der Saison 2011/12 beide Duelle für sich entscheiden, anschließend gab es nur noch Unentschieden. 1:1, 0:0, 2:2, 1:1, 2:2, 3:3 und ein 0:0 zum Auftakt der aktuellen Saison lauteten die Ergebnisse seither.

Einer, der dafür sorgen soll, dass es endlich wieder mit einem WSV-Sieg gegen den TSV klappt, ist Ferdinand Brauchle. Quasi der Robert Lewandowski des Ammertals. Ähnlich wie der polnische Ausnahmestürmer hat der Angreifer bisher in fast jedem Spiel getroffen.

Verzichten müssen die Gastgeber vermutlich auf Stefan Wagner (Hüftprobleme) und Christian Kolb (privat verhindert).  ak

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