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Der Einsatz passt bei Ferdinand Brauchle und dem WSV.

Unterammergau schaltet nach der Pause ab

Zehn-Minuten-Schlaf des WSV wird von Peißenberg bestraft

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Sebastian Kleiner musste sich zu einem Gesichtsausdruck zwingen, der zum sonnigen Sommerwetter passte. Doch man merkte dem Unterammergauer Trainer deutlich an, wie sehr ihn die 0:2-Niederlage in Peißenberg wurmte.

Peißenberg– „Zwei Schlafmomente haben uns auf die Verliererstraße gebracht“, sagt er. Ansonsten habe sich sein Team auf Augenhöhe präsentiert.

Zumindest in der ersten Halbzeit sah es so aus, als könne der WSV im Duell der Aufsteiger Peißenberg die ersten Punkte stehlen. Durch ihr Defensivverhalten ließen die Unterammergauer nur zwei Distanzschüsse zu. Auch im Angriff verbuchten die Gäste gefährliche Aktionen. Einen Schuss von Ludwig Hutter parierte Torwart Moritz Diem noch mit den Fingerspitzen. Danach kam Christian Kolb frei zum Abschluss, traf aber den Ball nicht richtig. Trotzdem kullerte er durch Diems Hosenträger Richtung Linie. Dort jedoch stoppte der Keeper ihn gerade noch. „Da müssen wir eigentlich in Führung gehen“, sagt Kleiner. Er trauert auch dem ausgebliebenen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Hasan Koyun nach dem harten Tackling an Hutter nach einer halben Stunde nach.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit gönnten sich die Gäste dann aber eine zehnminütige Auszeit. Prompt schlug der TSV zu. Zunächst stand Gabriel Rawitz nach einer Ecke am langen Pfosten frei. Vier Minuten später wurde Maximilian Hohenadel bei einem Konter auf Höhe der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Koyun verlegte den Tatort in den Sechzehner, Christoph Berner verwandelte sicher zum 2:0. Obwohl Unterammergau die Offensive forcierte, gelang kein Treffer. „Peißenberg hat den anspruchsvolleren Fußball gezeigt“, sagt Kleiner, „aber wir brauchen uns nicht zu verstecken.“ 

– WSV Unterammergau 2:0 (0:0)

WSV: Diroma – F. Spindler, Grotz, T. Speer, Stumpfecker, M. Hibler, A. Speer, Kolb, Moser, Hutter, Brauchle. – Eingewechselt: S. Hibler, J. Thiermeyer, R. Spindler.

Schiedsrichter: Hasan Koyun (1. FC Penzberg). – Zuschauer: 60.

Tore: 1:0 (48.) Rawitz, 2:0 (52.) Berner (Foulelfmeter).

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