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Kreisklasse 2: Auf Rottach wartet das nächste Spitzenteam

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Helmut Schenk freut sich über drei Rückkehrer.
Helmut Schenk freut sich über drei Rückkehrer. © THOMAS PLETTENBERG

Der FC Rottach-Egern kassiert gegen Rot-Weiß Bad Tölz eine klare Niederlage, nun wartet das nächste Spitzenteam: die DJK Darching.

Miesbach – Die fünf Landkreis-Mannschaften in der Kreisklasse 2 biegen langsam, aber sicher auf die Zielgerade der Vorrunde ein. Am Wochenende wird der zwölfte Spieltag ausgetragen, die Partie zwischen der SG Hausham und dem BCF Wolfratshausen II fand bereits am Freitag statt und war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. Kurzfristig spielfrei ist der SV Bayrischzell. Das Heimspiel gegen den SV Ascholding/Thanning musste aufgrund von Corona-Fällen bei den Gästen verlegt werden und wird am 14. November nachgeholt.

Somit steht das Landkreis-Duell zwischen dem FC Rottach-Egern und der DJK Darching im Mittelpunkt. Die Rottacher mussten sich beim Nachholspiel am Donnerstag Spitzenreiter Rot-Weiß Bad Tölz mit 1:5 geschlagen geben und treffen bereits zwei Tage später auf den Tabellenvierten. Ebenfalls am Samstag reist der TSV Weyarn zum TuS Geretsried II und möchte nach zwei Niederlagen wieder punkten.

SC Rot-Weiß Bad Tölz – FC Rottach-Egern 5:1 (2:0)

Tore: 1:0 Estner (6.), 2:0 Estner (12.), 3:0 Asoegwu (64.), 3:1 Dietrich (74./FE), 4:1 Asoegwu (80.), 5:1 Asoegwu (82.).

Nichts zu holen gab es für die Kicker des FC Rottach-Egern im Nachholspiel beim SC Rot-Weiß Bad Tölz. Der Tabellenführer bestimmt die Partie von Beginn an und sorgte früh für klare Verhältnisse. Bereits nach einer Viertelstunde führten die Tölzer mit 2:0. „Tölz war aber der ersten Minute richtig heiß, beim 1:0 waren wir noch gar nicht richtig auf dem Platz und wenig später haben wir bereits das zweite Gegentor kassiert“, berichtet FC-Trainer Klaus Beckmann. Im weiteren Verlauf fingen sich die Rottacher etwas und konnten die Partie ausgeglichener gestalten, auch wenn die Rot-Weißen weiterhin das Spiel kontrollierten. Nach dem Seitenwechsel hatte Rottach erste Möglichkeiten, doch Tölz legte durch einen Sonntagsschuss das 3:0 nach. Lars Dietrich brachte die Gäste per Elfmeter noch einmal heran. Es folgte eine kurze Druckphase der Kicker vom Birkenmoos, in der sie unter anderem am Pfosten scheiterten. Mit zwei weiteren Toren in der Schlussphase machten die Gastgeber den Sack zu. „Das war in dieser Saison bislang unser stärkster Gegner. Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber der Sieg war absolut verdient“, resümiert Beckmann.

FC Rottach-Egern – DJK Darching (Sa., 15 Uhr)

Nur zwei Tage nach der Partie in Bad Tölz wartet bereits die nächste schwere Aufgabe auf den FC Rottach-Egern. Am Samstag um 15 Uhr empfängt das Team mit der DJK Darching die nächste Spitzenmannschaft. „Es wird nicht leichter für uns. Wir müssen in fast jedem Spiel die Viererkette umstellen und uns neu sortieren. Ich hoffe, wir machen das am Samstag besser als in Bad Tölz. Gegen einen weiteren Titelaspiranten wären wir mit einem Punkt zufrieden“, erklärt Beckmann. Allerdings müssen auch die Gäste aus Darching improvisieren, denn die DJK musste den jüngsten Heimsieg gegen den TuS Geretsried II teuer bezahlen. Manfred Sitzberger hat sich das Schlüsselbein gebrochen und fällt lange aus. „Er war in super Form und wird für uns sehr schwer zu ersetzen sein. Vor allem, da wir im Oktober noch insgesamt sechs Spiele vor uns haben“, sagt DJK-Trainer Patrick Lachemeier. Er wird beim Landkreis-Duell erstmals A-Jugend-Spieler Maxi Saft einsetzen. „Wir wollen die Punkte mitnehmen“, erklärt Lachemeier.

TuS Geretsried II – TSV Weyarn (Sa., 17 Uhr)

Nach zwei knappen Niederlage in Eurasburg und gegen Hausham möchte der TSV Weyarn beim Auswärtsspiel in Geretsried unbedingt wieder Punkte einfahren. „Gott sei Dank ist unser Kader wieder etwas breiter besetzt“, berichtet TSV-Trainer Helmut Schenk vor der Partie bei der Landesliga-Reserve. So stehen Pascal Klumpp, Stefan Thrainer und Christian Wacker nach ihren Verletzungen wieder zur Verfügung, auch wenn sie noch nicht über volle Fitness verfügen. „Es wird ein schwieriges Spiel auf dem ungewohnten Kunstrasen gegen einen technisch versierten Gegner. Wenn wir die Vorgaben über 90 Minuten umsetzen und den Trainingsfleiß auch im Spiel auf den Platz bringen, bin ich überzeugt davon, dass wir die drei Punkte holen können“, sagt Schenk.  /Thomas Spiesl)

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