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Eingeschworenes Team: Die Holzis wollen mit Routinier Dominik Exner (l.) für eine Überraschung sorgen. 

Einige Rückkehrer im Team

Holzis mit mehr körperlicher Präsenz

Nach fünf Niederlagen in fünf Spielen geht es für die Basketballer des TuS Holzkirchen zum SV Germering. Unterstützung gibt es von Dominik Wörmann und Dominik Exner.

Holzkirchen – Es fühlt sich ganz und gar nicht gut an. Nach fünf Niederlagen in fünf Spielen stecken Holzkirchens Basketballer im Tabellenkeller der Bezirksliga Süd fest. Ob nun ausgerechnet am Samstag, wenn die Holzis beim SV Germering antreten müssen, die große Überraschung gelingt, gilt es abzuwarten. Natürlich, der Endspurt, mit dem der TuS vergangene Woche die Partie gegen Bad Reichenhall noch einmal spannend machte, war bemerkenswert. Doch mit fünf starken Minuten gewinnt man in dieser Liga keine Spiele.

Basketballer des TuS Holzkirchen mit Konzentrationsschwächen

„Die einzige Konstante bisher waren unsere Aussetzer jeweils im dritten Viertel, wenn wir uns regelmäßig um den verdienten Lohn bringen,“ schimpft Spielertrainer Ludwig Gößl. Immer wieder legen die Holzis ausgerechnet nach der Halbzeitpause einen deutlichen Konzentrationsabfall an den Tag. „Hier müssen wir einfach lernen, die Konzentration hochzuhalten“, sagt auch Routinier Mathias Basedow. Selbst dazu beitragen kann der 36-Jährige in Germering aber nicht. Ein Muskelfaserriss im Oberschenkel dürfte ihn wohl für die letzten vier Spiele in diesem Jahr lahmlegen.

Verstärkungen auf der Centerposition 

Dafür ist aber auf der Centerposition wieder Wirbel angesagt: Zum einen ist Dominik Wörmann wieder mit von der Partie, und auch Dominik Exner will ein weiteres Mal dem kränkelnden Team zur Seite stehen. Gerade die körperliche Präsenz der beiden unter den Körben wird den Holzis guttun und macht die Defensive konsequenter und robuster. Ebenfalls wieder im Team ist Nachwuchs-Hoffnung Kerim Ibrahimovic. Wegen einer Handverletzung und anschließender Grippe musste der TuS wochenlang auf ihn verzichten.

Einzig die Spielmacher-Position bleibt ein Sorgenkind. Seit dem Ausscheiden von Flo Mann und Marc Gricar hat sich kein Akteur aufgedrängt, die entstandene Lücke zu füllen. Gößl, aber auch Nachwuchstalent Konstantin Mittler, sehen ihre Stärken mehr auf dem Flügel als auf der Position des Taktgebers.

Jörg Wedekind

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