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Wieder Kämpfen müssen die Holzis, hier Kilian Schneider (r.), am Samstag. 

„Der ist 2,10 Meter groß und hat Arme wie Kabelrohre“

Holzis treffen auf das Monster

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Nach einer spielfreien Woche greifen die Basketballer des TuS Holzkirchen wieder ins Spielgeschehen ein. Am Samstag geht es zum TSV Vaterstetten.

Holzkirchen – Nach zwei deutlichen Klatschen gegen Tabellenführer Jahn München und den SV Mammendorf hatten die Basketballer des TuS Holzkirchen eine Woche spielfrei. Am Samstag nun greift das Team von Trainer Sebastian Trott wieder in die Bezirksoberliga ein. Um 17 Uhr geht es zum TSV Vaterstetten.

„Wir hatten vier Trainings, um uns vorzubereiten, und die haben wir auch relativ gut genutzt“, sagt Kapitän Mike Brunner. Wobei die Holzis auch diesmal wieder mit der Trainingsbeteiligung zu kämpfen hatten. „Von 14 Stammspielern waren noch nie keine zehn Leute im Training.“ Diese Anzahl bräuchte es aber, um im Fünf-gegen-Fünf trainieren zu können. „Das ist sehr, sehr schade“, meint Brunner. „Und das rächt sich auch das ein oder andere Mal, weil es doch so ein bisschen an der Eingespieltheit fehlt.“

Nichtsdestotrotz haben die Holzis traininert. Im Abschlusstraining am Donnerstag war allerdings Coach Trott nicht dabei, da er sich bereits in den Weihnachtsurlaub verabschiedet hat. So wurde mit acht Mann geworfen und gezockt. „Das war ganz, ganz wichtig, weil wir so ein bisschen Selbstvertrauen tanken konnten.“ Eben jenes wurde den Holzis in den vergangenen zwei Spielen auf brutale Art und Weise genommen. „Wenn du zwei Mal wirklich untergehst, dann fängst du an nachzudenken. Dann fallen die Würfe nicht mehr so, jede Aktion wird infrage gestellt, und die Teamchemie leidet darunter.“ Diese Abwärtsspirale soll nun unterbrochen beziehungsweise in die andere Richtung gebogen werden. „Da sind wir auf einen ganz guten Weg, weil wir wirklich hart gearbeitet haben und sich am Donnerstag jeder ausleben durfte“, sagt der Kapitän.

Die Stimmung vor der Partie ist also bestens. Was auch daran liegt, dass dem TuS im letzten Hinrunden-Spiel das erste Mal in dieser Saison alle 14 Spieler zur Verfügung stehen. Das heißt, dass Ludwig Gößl und Harold Martinez pausieren müssen. Coach Trott wird von Jörg Wedekind vertreten. „Wir haben noch kein Spiel verloren, wenn er uns gecoacht hat“, sagt Brunner.

In Vaterstetten geht der Holzi-Kapitän allerdings von einer engen Kiste aus. Der TSV blieb als Bayernliga-Absteiger bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück. Brunner kennt aus der Bayernliga-Zeit des TuS jedoch noch einige Spieler und weiß um deren Qualität. Vor allem auf einen freut er sich besonders: Jürgen Mayerhofer. „Der ist 2,10 Meter groß und hat Arme wie Kabelrohre. Das ist ein Monster, dieser Typ“, sagt Brunner und lacht. „Gegen ihn zu spielen, ist etwas ganz Besonderes.“

Vor der großen Kulissen in Vaterstetten kann aber auch die Tagesform entscheidend sein. „Wenn die Würfe bei uns fallen und sich jeder was traut, könnte durchaus was gehen“, meint Brunner. Bleibt nur noch eines: „Die Hoffnung ist, dass wir alle im Kopf beim Spiel sind und nicht bei der Weihnachtsfeier, die im Anschluss stattfindet.“

jpa

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