Vier Gegentreffer kassierte Otterfing zuletzt in einer Halbzeit gegen Langengeisling. Gegen Reichertsheim wollen (v.l.) Alexander Lankes, Torhüter Leon Westner, Jonas Eder und Christian Blaschke möglichst wenige zulassen.
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Vier Gegentreffer kassierte Otterfing zuletzt in einer Halbzeit gegen Langengeisling. Gegen Reichertsheim wollen (v.l.) Alexander Lankes, Torhüter Leon Westner, Jonas Eder und Christian Blaschke möglichst wenige zulassen.

TSV Otterfing empfängt heute im Nachholspiel den SV Reichertsheim

Schwere Aufgabe für TSV Otterfing gegen Tabellennachbarn

  • VonHans-Peter Koller
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Nach einem spielfreien Wochenende empfängt der TSV Otterfing den SV Reichertsheim am Nordring. Eine anspruchsvolle Aufgabe.

Otterfing – Nach dem spielfreien Wochenende steht für den TSV Otterfing ein Wochentags-Heimspiel an. Mit der Nordring-Elf und dem SV Reichertsheim treffen am heutigen Mittwoch ab 19.30 Uhr Tabellennachbarn aufeinander, die es vermeiden wollen, in die Abstiegszone abzurutschen.

Der größere Druck, auf keinen Fall zu verlieren, aber lastet auf dem TSV Otterfing. Nachdem die Hälfte der Vorrunden-Begegnungen ausgetragen ist, zeigt sich die Bezirksliga Ost recht ausgeglichen. Im hinteren Tabellendrittel ist noch kein Abstiegskandidat auszumachen und dem aktuellen Spitzenreiter VfB Forstinning sitzt gleich ein fünfköpfiges Verfolgerfeld im Nacken.

Probst: Brücke schlagen zur 1. Halbzeit in Langengeisling

Der SV Reichertsheim, der richtigerweise als Spielgemeinschaft mit den Nachbarorten Ramsau und Gars am Inn zu sehen ist, ist mittendrin. Vielleicht als Dritter der Abbruchsaison 2019/2021 sogar etwas hinter den Erwartungen zurück. Auf jeden Fall gehört der Otterfinger Gegner zu den gestandenen Bezirksligamannschaften, dessen Erfolgskurve stetig nach oben gegangen ist. Im vierten Relegationsanlauf gelang 2017 der Aufstieg aus der Kreisliga Inn/Salzach und seither haben die Reichertsheimer den Ruf des Hechtes im Karpfenteich. Selbst die Spitzenmannschaften hatten mit knappen Resultaten Probleme.

Auf des Gegners Plätzen hat der Otterfinger Gegner heuer noch keine Bäume ausgerissen, wohl aber einen 4:1-Sieg beim SV Waldperlach gefeiert. Dass durchaus ein Heimsieg möglich ist, erläutert Mike Probst am jüngsten Beispiel. Der Otterfinger Trainer blickt auf das Spiel beim FC Langengeisling zurück, wo seine Burschen mit einer kämpferisch und läuferisch starken Leistung mit einer 2:0-Führung in die Pause gingen. „Hierhin müssen wir eine Brücke schlagen“, erklärt Probst, „dann können wir auch Reichertsheim knacken.“ Er hofft also auf eine gute Stimmung und einen gelungenen Abend. So wie am vergangenen Wochenende bei der Hochzeit des Spartenleiters Dominik Urban.

Probst erwartet kampfstarken Gegner

Simon Eder kann nicht mithelfen, den angestrebten Erfolg zu realisieren. Der Mittelfeldmotor musste in Langengeisling mit Rot vom Platz. Das Urteil ist mit einer Sperre von drei Spielen bereits ergangen. Wieder mit im Team ist der zuletzt verhinderte Kilian Eder. Auch Maxi Riblinger, der wochenlang durch einen Nasenbruch zuschauen musste, steht im Kader und somit auf seinem Stammplatz in der Viererkette. Somit fehlt von den Aspiranten auf die Start-Elf nur noch Andi Eder, dessen Handgelenksbruch eine weitere Pause von rund 14 Tagen erfordert. „Uns erwartet ein kompakter und kampfstarker Gegner“, meint Probst, „aber trotzdem wollen wir beweisen, dass die ersten 45 Minuten in Langengeisling keine Eintagsfliege waren.“

Wobei zu erwarten ist, dass die abwehrstarken Gäste aus Reichertsheim auf des Gegners Platz einen Auswärtspunkt beim Tabellennachbarn durchaus als Erfolg werten.

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