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„Ich kann in die vorderen Plätze reinlaufen“ , sagt Stefanie Scherer vom SC Wall. 

IBU-Cup-Bilanz

Scherer: „Ich kann mithalten“

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Nach gut drei Wochen zieht Stefanie Scherer Bilanz ihrer ersten Auftritte im IBU-Cup. Und die fällt positiv aus.

Lenzerheide – Für Stefanie Scherer geht ihr erstes Abenteuer im IBU-Cup nach gut drei Wochen zu Ende. Am Wochenende fand der letzte Bewerb der zweiten Biathlon-Liga in Lenzerheide (Schweiz) vor den Europameisterschaften Ende Februar statt. Mit ihren Ergebnissen als 29. im Sprint und 22. in der Verfolgung ist die Biathletin des SC Wall zufrieden.

Gesundheitlich leicht angeschlagen musste sich Scherer trotz null Fehlern am Schießstand auf den 7,5 Kilometern im Sprint mit einem zweieinhalbminütigen Rückstand begnügen. „Trotzdem bin ich glücklich über den 29. Platz“, sagt Scherer. In der Verfolgung musste die 22-Jährige beim zweiten Liegendschießen gleich zweimal in die Strafrunde, blieb allerdings die restlichen drei Mal fehlerfrei. „Das ist zwar ärgerlich, aber ich weiß, wo die Fehler waren“, resümiert sie. Trotz der beiden Fehler hat die Wallerin noch einmal sieben Plätze gut gemacht und kam als 22. über die Ziellinie.

Insgesamt hat Scherer in den vergangenen Wochen gemerkt, dass sie auch im IBU-Cup mithalten kann. „Ich weiß, dass ich, wenn ich fit bin und gut schieße, in die vorderen Plätze reinlaufen kann“, sagt die Polizeioberwachtmeisterin glücklich über ihre ersten IBU-Cup-Rennen. So wurde sie etwa im Sprint von Duszniki Zdroj (Polen) trotz eines Schießfehlers Zwölfte. „Aber natürlich habe ich auch kleine Baustellen gefunden, an denen ich noch zu viel Zeit verliere.“ So möchte Scherer über den Sommer daran arbeiten, am Schießstand schneller zu werden, und ihr Vertrauen stärken, auch in der ersten Runde schon richtig Gas geben zu können.

Auch die Wettbewerbe drei Wochen am Stück machten der 22-Jährigen zu schaffen. „Da muss man erst mal seinen Rhythmus finden, um sich gut zu erholen.“ Sie hatte in dieser Zeit viel Kontakt mit Tobias Reiter. „Er hat einen unglaublichen Erfahrungsschatz und hat mir geholfen, mich nach den Rennen wieder zu erholen.“ Reiter ist nach seinem Rücktritt als Co-Trainer der Nationalmannschaft nun bei der Landespolizei Scherers Trainer während ihrer Ausbildung. Zeit zur Erholung hat Scherer jetzt zwei Wochen, ehe es mit dem Deutschlandpokal in Altenberg weitergeht.

emi

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