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Hitzig: Treffen Otterfing und die Holzkirchen-Reserve im Nord-Landkreis-Derby aufeinander, geht‘s zur Sache. 

Kreisliga 1

Derby gegen das eigene Baby

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TSV Otterfing-Coach Mike Probst trifft in der Kreisliga 1 auf seinen Ex-Klub, den TuS Holzkirchen II. Letzterer hat mit personellen Problemen zu kämpfen.

Otterfing/ Holzkirchen – Es ist das Spiel, das zumindest am Nordrand des Landkreises die Fußballfans elektrisiert. Nur etwas mehr als vier Kilometer trennen die fußballerische Heimat des TSV Otterfing von der des TuS Holzkirchen II. Noch dazu ist die Partie an diesem Samstag für Otterfings Coach Mike Probst immer noch ein besonderes Spiel: „Da schlagen schon zwei Herzen in meiner Brust“, gibt er zu. „Weil auch die Holzkirchner Kreisligamannschaft gewissermaßen ein Baby von mir ist.“

Eben dieses Baby schaffte es in seiner Zeit als Holzkirchner Trainer von der A-Klasse in die Kreisliga. „Es ist schön, dass man sich in Holzkirchen immer noch an mein Konzept erinnert“, sagt der 55-Jährige. Das soll es dann aber freilich gewesen sein mit den Nettigkeiten, schließlich geht es in Otterfing um wichtige drei Punkte. „Die wollen wir natürlich bei uns behalten“, fordert Probst.

Etwas Zählbares möchte auch gerne die TuS-Reserve holen. Allerdings ist die Ausgangssituation eine ganz andere, denn: Die Holzkirchner warten – bei zwei Punkten aus den bisherigen drei Partien – immer noch auf den ersten Saisonsieg.

Ganz anders geht es dem TSV, der bereits sieben Zähler auf dem Konto hat und zuletzt einen fulminanten 5:1-Erfolg in Ohlstadt feierte. „Sie sind leistungsmäßig eigentlich da, wo sie in ihrer starken Saison vor zwei Jahren waren“, meint TuS-Coach Alexander Maier. „Wir wollen dort einfach nicht verlieren, sonst können wir uns wieder ein halbes Jahr nicht in der Nachbarschaft blicken lassen“, stellt er klar und lacht.

Weniger Freude bereitet Holzkirchens Trainer dagegen die personelle Situation. So können Marco Stadlbauer und Dominik Stadler weiterhin nur eingeschränkt trainieren. Zudem ist ein Einsatz von Kapitän Fabrizio Capocefalo wegen einer Prellung am Sprunggelenk mehr als fraglich. „Wir müssen trotzdem versuchen, die Otterfinger Offensivpower einzudämmen“, sagt Maier. Dazu gehören die Ex-Holzkirchner Maximilian Dengler und Florian Bacher sowie Simon Eder und Stefan Ott. Letzterer erzielte zuletzt in Ohlstadt einen Hattrick.

Probleme personeller Natur kennen die Otterfinger derzeit nicht. „Wir haben an den ersten drei Spieltagen mit der gleichen Startformation agiert“, sagt TSV-Coach Probst. Auch am Samstag sind keine großen Änderungen zu erwarten. Lediglich Alexander Pilik fällt weiterhin aus. „Wir müssen mit unserer Favoritenrolle zurechtkommen“, meint Probst. „Um gegen Holzkirchen erfolgreich zu sein, müssen wir 90 Minuten lang konzentriert zu Werke gehen.“

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