+
Schon die erste Auflage des Projekts war ein voller Erfolg.

Initiative fürs Ehrenamt

DFB-Programm für Geflüchtete ins Leben gerufen

  • vonRedaktion Miesbach
    schließen

Die Stiftung Egidius Braun des DFB gründet eine Initiative, die Geflüchtete zum Ehrenamt befähigen soll. Betont wird vor allem der integrative Charakter.

Dem Fußball und dem Sport im Allgemeinen wird eine große integrative Wirkung nachgesagt. In Vereinen finden Geflüchtete oft schnell Anschluss und bringen sich in das gesellschaftlich Leben mit ein. Damit dies in Zukunft noch besser gelingt, haben die Stiftung Egidius Braun des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Annette Widmann-Mauz, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, gemeinsam mit der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) im Rahmen der Initiative „2:0 für ein Willkommen“ ein sechsmonatiges Leadership-Programm für Menschen mit Fluchterfahrung entwickelt. Durch dieses sollen Geflüchtete für ein Ehrenamt im Fußball qualifiziert werden.

„Der Fußball ist für geflüchtete Menschen oft eine wichtige Begegnungs- und Teilhabemöglichkeit in Deutschland. Er folgt überall den gleichen Regeln, fördert die Begegnung, schafft Verständigung und baut wechselseitige Vorurteile ab. Und manchmal ist er auch Wegbereiter in eine Beschäftigung“, betont Widmann-Mauz.

An dem Leadership-Programm teilnehmen können Tandems bestehend aus Mentee und Mentor aus demselben Fußballverein. Bewerben können sich Menschen mit Fluchthintergrund, die 2015 oder später ihre Heimat verlassen mussten und nach Deutschland eingewandert sind. Gute Deutschkenntnisse werden erwartet, außerdem sollten sich die Bewerber bereits ehrenamtlich in einem Fußballverein engagieren.

Details zur Bewerbung, die am 30. September endet, gibt es im Internet unter www.egidius-braun.de/leader ship-programm.  (ses)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare