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Die großen Namen ärgern: Sean Erten startet mit Penzberg in zweite Saison in Futsal-Bundesliga

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Von: Sebastian Schuch

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Mehr Einsätze peilt Sean Erten in der am Wochenende beginnenden Saison in der Futsal-Bundesliga für den 1. FC Penzberg an.
Mehr Einsätze peilt Sean Erten in der am Wochenende beginnenden Saison in der Futsal-Bundesliga für den 1. FC Penzberg an. © Andreas Mayr

Der 1. FC Penzberg startet in die Saison der Futsal-Bundesliga: Mit dabei: Sean Erten vom TuS Holzkirchen.

Holzkirchen – FC St. Pauli, Fortuna Düsseldorf oder Jahn Regensburg: Auch in der am Wochenende beginnenden zweiten Saison der Futsal-Bundesliga ist der 1. FC Penzberg ein Leichtgewicht. Erneut mit dabei: Sean Erten vom TuS Holzkirchen.

Beim Heimauftakt am Sonntag gegen die Fortuna ist der 32-Jährige zwar urlaubsbedingt nicht dabei, aber insgesamt hofft er auf mehr als die zwei Spiele der Vorsaison. „Da war ich allgemein viel verletzt“, erklärt Erten, der deshalb auch in Holzkirchen einige Partien verpasste. „Wenn es sich zeitlich ausgeht, bin ich dabei.“

Auch im zweiten Bundesligajahr geht es für Penzberg nur um den Klassenverbleib. Dieser dürfte heuer etwas umkämpfter sein als in der vergangenen Saison, in der nach der Insolvenz von 1894 Berlin der Fix-Absteiger frühzeitig feststand. „Wir sind gegenüber den anderen Futsal-Mannschaften noch Fußballer und spielen regelmäßig. Von uns ist keiner Profi und verdient sein Geld mit Futsal“, beschreibt Erten den größten Unterschied zu den anderen Teams der höchsten Spielklasse.

Acht Teams kommen in Playoffs

Die Hauptkontrahenten im Rennen um den Klassenverbleib dürften die Aufsteiger St. Pauli und Regensburg sein, aber auch Auftaktgegner Düsseldorf sammelte in der vergangenen Hauptrunde nur zwei Zähler mehr als Penzberg. Der Modus bleibt derweil gleich: Nach der Hauptrunde mit Hin- und Rückspiel starten die Teams auf den Plätzen eins bis acht in den Playoffs, der Neunte muss in die Relegation, der Zehnte steigt direkt ab. Somit peilen die Penzberger die erneute Qualifikation für die Playoffs an.

Beim FC ist Erten seit Gründung des Futsalteams zur Saison 2018/19 dabei. Damals spielte er auch im Freien für die Penzberger. „Sie haben ein bisschen das Gefühl für Futsal entwickelt und gefragt, ob wir Bock hätten, im Ligabetrieb mitmachen. Ich hatte Bock drauf und habe mich angemeldet“, erinnert er sich. Von da führte der Weg von der Bayernliga steil nach oben bis in die im vergangenen Jahr neu gegründete Bundesliga.

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Erten: Fokus bleibt auf dem Fußball

Dort ist Penzberg allerdings nicht nur vom Namen eine Ausnahme, sondern auch durch die Besetzung der Trainerposition. Einen richtigen Chef gibt es nach dem Abschied von Andreas Brunner nicht mehr. Maximilian Kalus und Marco Hiry, die sich schon zuvor um das Meiste gekümmert haben, leiten die Geschicke, wollen den Spielern aber viele Freiheiten lassen. Neu im Team ist unter anderem Franz Fischer, der nach der vergangenen Saison in Holzkirchen die Fußballschuhe an den Nagel gehängt hat – die Futsalschuhe aber nicht.

Auch wenn Erten die ersten Partien der Penzberger verpasst, freut er sich auf die Saison und die klangvollen Gegner. Bei den Auswärtsfahrten sollte bestimmt auch abseits des Sports ein schöner Tag drin sein. Klar ist aber auch: „Mein Fokus war schon immer auf dem Fußball“, sagt Erten – und damit auf dem TuS Holzkirchen.

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