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Für Raphael Blaschke (l.) und Andreas Bauer vom TuS Holzkirchen war die BFV eClub Championship ein Riesenereignis.

„Am Ende überwiegt der Stolz“

eClub Championship: Holzkirchner scheitern in Gruppenphase

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Auch wenn nach der ersten Runde Schluss war, war die BFV eClub Championship ein Riesenerlebnis für Raphael Blaschke und Andreas Bauer vom TuS Holzkirchen.

Holzkirchen/Landshut – Das Ambiente war beeindruckend. Im Rahmen der Fußballiade in Landshut trafen sich am Samstagnachmittag auch die besten ESportler, um den Sieger der ersten BFV eClub Championship zu ermitteln. Mittendrin statt nur dabei: Raphael Blaschke und Andreas Bauer vom TuS Holzkirchen. Sie hatten das Vorrundenturnier im Bezirk Oberbayern für sich entschieden. „Es war ein Riesenerlebnis für uns“, sagt Blaschke und fügt an: „Am Ende überwiegt der Stolz.“

Nachdem die beiden A-Juniorenspieler des TuS ihre anfängliche, wenn auch kurze, Enttäuschung überwunden hatten. Denn bei der Landesmeisterschaft der acht besten Teams Bayerns gab es für die beiden Youngsters im niederbayerischen Landshut nur wenig zu holen. Neben einem deutlichen 4:1-Sieg gegen den TSV Kronwinkel setzte es gegen den SV Arnbruck eine 1:3-Pleite, ehe abschließend die Partie gegen den TSV Oettingen, nebenbei auch der spätere Turniersieger, denkbar knapp mit 2:3 verloren ging. Bedeutete: Das Aus nach der Gruppenphase.

Landesfinale auf der Konsole Playstation 4 

Das tat der Freude über die Teilnahme allerdings keinen Abbruch. „Mir hat es sehr gut gefallen, was dort auf der Fußballiade veranstaltet wurde“, betont Bauer. Damit meinte er freilich nicht nur das ESport-Event, sondern auch, die zahlreichen Aktionen rundherum. Wie etwa Fußballtennis, das Bauer, Blaschke und ein paar mitgereiste Mannschaftskollegen der Holzkirchner A-Junioren gleich beanspruchten.

Das Hauptevent für die beiden erfolgte dann aber in einem Pavillon mit rund zehn Bildschirmen. „Wir hatten uns das zwar ganz anders vorgestellt“, sagt Bauer. Dennoch sei es richtig ansprechend gewesen. Unterdessen wurde das Landesfinale auf der Konsole Playstation 4 im Zwei-gegen-Zwei im 85er-Modus ausgetragen. Der Vorteil hierbei: Alle virtuellen Akteure weisen dieselbe Gesamtstärke auf. Sämtliche bayerische Profi-Klubs standen zur Verfügung. Die beiden entschieden sich für den FC Bayern München. „Das ist unser Lieblingsverein“, betont Bauer.

Raphael Blaschke und Andreas Bauer sind im nächsten Jahr wieder dabei

„Leider haben wir aber eine richtig schwere Gruppe bekommen“, findet Bauer und verweist darauf, dass ihre Gruppengegner teilweise richtige ESportler im Team hatten. „Aber wir hatten auch die Chance, weiterzukommen“, sagt Bauer. Immerhin lagen die beiden Holzkirchner im abschließenden Gruppenspiel gegen den späteren Sieger Oettingen bereits mit 2:0 vorne. Mit dem Weiterkommen wurde es am Ende bekanntlich nichts. Dennoch überwiegt bei den beiden Youngsters der Stolz. „Wenn es im kommenden Jahr wieder eine ESport-Meisterschaft geben sollte, sind wir in jedem Fall wieder dabei“, stellt Bauer klar.

meh

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