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Elisabeth Reiter will zur Europameisterschaft.

Einmal übers ganze Fußballfeld

Elisabeth Reiter ist Deutsche Vizemeisterin

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Elisabeth Reiter vom TSV Hartpenning ist zweifache Deutsche Vizemeisterin im Weitschießen. Sie schaffte mit dem Eisstock eine Weite von 110,85 Metern.

Hartpenning – Elisabeth Reiter hat innerhalb von zwei Wochen gleich zwei Vizemeisterschaften eingefahren: Im Weitschießen wurde die 23-jährige Eisstockschützin erst Zweitbeste bei den Bayerischen und dann gelang ihr das auch bei den Deutschen Meisterschaften. Außerdem gewann die Hartpenningerin die Teamwertung bei der Deutschen Meisterschaft in Unterneukirchen (Landkreis Altötting), wo auch schon die Bayerische Meisterschaft eine Woche zuvor ausgetragen wurde.

Geeignete Wettkampfbahnen zu finden ist beim sogenannten Weitschießen eine echte Herausforderung. Denn bei Weiten von über 100 Metern brauchen die Sportler eine lange, gerade Eisbahn. „Zum Trainieren tut’s aber auch eine einigermaßen gerade Straße“ sagt Reiter. In ihrer Heimat Hartpenning oder in Friedrichshafen am Bodensee, wo Reiter ein duales Maschinenbaustudium absolviert, übt sie den Sommer über auf Asphalt. Bei den Wettkämpfen geht es ähnlich zu wie bei den Wurfdisziplinen in der Leichtathletik: Jede Schützin hat fünf Versuche, das beste Ergebnis zählt.

Reiter legte bei der Deutschen Meisterschaft mit ihrem dritten Versuch ihre beste Weite von 110,85 Metern hin und schoss damit weiter als über die komplette Länge eines Fußballfelds. Für die Frauen wurde dieses Jahr das erste Mal eine Deutsche Meisterschaft ausgerichtet. „Das ist ein weiteres Qualifikationsturnier für die Europameisterschaft, die auch das erste Mal stattfindet“, erklärt Reiter, die seit 13 Jahren Stockschützin ist und seit acht Jahren an Weitschießen teilnimmt.

Nach zwei Turnieren zu Beginn der Saison hat sich die Hartpenningerin nun für einen Lehrgang am 18. und 19. Januar qualifiziert, auf dem sich herausstellen wird, wer im Februar mit zur Europameisterschaft nach Italien darf. Von den sechs Schützinnen auf dem Lehrgang starten die besten Vier bei der EM. „Da will man als Sportlerin natürlich hin“, sagt Reiter.

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