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FC Real Kreuth kommt gegen die DJK Waldram nicht über ein 2:2 hinaus

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Offensiv nicht genug: Der FC Real Kreuth (in Rot-Weiß) – Franz Huber trifft hier zum 2:1 – hat gerade in der Schlussphase zu wenig für einen Siegtreffer getan.
Offensiv nicht genug: Der FC Real Kreuth (in Rot-Weiß) – Franz Huber trifft hier zum 2:1 – hat gerade in der Schlussphase zu wenig für einen Siegtreffer getan. © Christian Scholle

Nun hat die blütenweiße Heimserie des FC Real Kreuth einen Schönheitsfleck erhalten. Nach fünf Siegen in Serie mussten die Enterbacher durch ein 2:2-Remis Federn gegen die DJK Waldram lassen.

Kreuth – Nun hat die blütenweiße Heimserie des FC Real Kreuth einen Schönheitsfleck erhalten. Verloren haben sie zwar nicht, aber nach fünf Siegen in Serie mussten die Enterbacher durch ein 2:2-Remis Federn gegen die DJK Waldram lassen.

Ein Unentschieden, das für den Real-Trainer Reiner Leitl in Ordnung geht, denn seine Burschen drängten in der abschließenden halben Stunde nicht mit Vehemenz auf den Siegtreffer. Um das 0:1 (7.) zu verhindern, fehlten nur Zentimeter. FC-Keeper Louis Sachau war an einem Freistoß von nahe der Sechzehner-Markierung noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte dem gut getimten Schuss aber nicht mehr den entscheidenden Richtungswechsel geben.

Aber die Kreuther gaben die richtige Antwort durch druckvolles Offensivspiel. Der Lohn war das 1:1 (15.). Lukas Frank nahm einen feinen Pass in die Tiefe auf, legte an der Sechzehner-Kante quer, und Kilian Kölbl schloss die Aktion mit einem satten Schlag ins lange Ecke ab.

Aber auch durch den Ausgleichstreffer ließen die Waldramer nicht von ihrer Taktik ab. Die Gäste aus dem Wolfratshauser Stadtteil riegelten den eigenen Strafraum ab und setzten durch Konter Nadelstiche. Hierdurch könnten sich die Kreuther in der Hälfte der Gäste festsetzen.

Beim 2:1 (39.) zeigte Franz Huber, was einen Torjäger auszeichnet. Er holte sich einen zu kurz geratenen Querpass und schloss mit einem trockenen Flachschuss ab. „Es gab keinen Anlass zur Kritik und auch keinen Grund, etwas zu ändern“, gab Leitl den Inhalt seiner Pausen-Ansprache preis. Bitter war, dass die Kreuther den Gästen ein Geschenk machten, das letztendlich zum 2:2 (56.) führte.

Ein unerzwungener Fehler im Spielaufbau bescherte den Waldramern Ballbesitz. Die Kreuther Abwehrspieler sprinteten zurück, waren aber in Unterzahl. Darum grätschte Dan Petru Samoila in eine Vorlage auf den freistehenden Simon Schmid. Samoila traf zwar den Ball, aber auch die Beine von Luca Faganello. „Der Elfer war nicht unberechtigt“, bewertet Leitl die Situation, die per Strafstoß zum Ausgleich führte. Mit diesem Spielstand waren die Gäste offensichtlich zufrieden. Sie verriegelten den Strafraum zu einem mächtigen Abwehr-Bollwerk. Diesen Riegel vermochte Kreuth nicht mehr zu knacken. Allerdings fehlte auch die Bereitschaft, volles Risiko zu gehen. „Wir müssen mit dem 2:2 leben“, sagt Leitl. „Für einen Sieg haben wir in der Schlussphase zu wenig getan.“

FC Real Kreuth – DJK Waldram 2:2 (2:1)

FC Real Kreuth: Sachau – M. Mayr, Egger, Götschl, S. Mayr – T. Frank, Yilmazer (46. Samoila), K. Kölbl, Reisberger (71. Schröter) – L. Frank (71. Mack), Huber.

Tore: 0:1 Eigentor (7.), 1:1 Kölbl (15.), 2:1 Huber (39.), 2:2 Schmid (56./Elfmeter).

Zuschauer: 150.

Schiedsrichter: Gerhard Kirchbichler (ASV Antdorf).

Gelbe Karten: Reisberger – Faganello, Herberth, Schmid.

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