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FC Real Kreuth will in Waldram Auswärtsbilanz aufbessern

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Offensiv nicht genug: Der FC Real Kreuth (in Rot-Weiß) – Franz Huber trifft hier zum 2:1 – hat gerade in der Schlussphase zu wenig für einen Siegtreffer getan.
Auf Torjäger Franz Huber dürfte es auch im Rückspiel gegen Waldram ankommen. © Christian Scholle

Der FC Real Kreuth schielt in der Kreisliga noch auf Platz fünf, sollte dafür aber die Auswärtsbilanz aufbessern. Zum Beispiel bei der DJK Waldram.

Kreuth – Die Auswärtsbilanz des FC Real Kreuth ist mit zwölf Punkten aus zehn Spielen eher durchwachsen. Zu Hause ist die Punkteausbeute dagegen ordentlich, sodass es für die Kreuther in den letzten Spielen der Kreisliga-Saison eigentlich um nichts mehr geht. Am Samstag um 15 Uhr ist der FC Real bei der DJK Waldram zu Gast und will auf jeden Fall Zählbares mit an den Enterbach nehmen. „Die Mannschaft soll einfach Fußball spielen und Spaß daran haben. Wir wollen ordentlich auftreten und unsere Auswärtsbilanz aufbessern. Mit einem Punkt in Waldram wäre ich zufrieden“, sagt Kreuths Trainer Reiner Leitl.

Nach dem Unentschieden gegen den TuS Holzkirchen II am vergangenen Wochenende liegen die Kreuther in der Tabelle auf dem sechsten Rang und duellieren sich mit dem Lokalrivalen SV Miesbach um Platz fünf. Die personelle Lage ist zwar weiterhin angespannt, kein Grund zu jammern, findet Leitl: „Wir werden auch am Samstag wieder eine gute Elf aufs Feld schicken“, verspricht der FC-Coach.

So gelassen wie die Kreuther können die Waldramer Kicker den Rest der Saison nicht angehen. Für die DJK wird es aller Voraussicht nach in die Relegation zur Kreisklasse gehen. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer und den TSV Sauerlach – bei noch drei ausstehenden Spielen. „Waldram hat die Relegation sicher und noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Ich glaube nicht, dass sie das Thema schon abgehakt haben“, sagt Leitl.

Wadlbeißer: Alle Folgen des Lokalsport-Podcasts in der Übersicht.

Somit erwartet er Hausherren, die ihre letzte Chance, noch einmal heranzukommen, nutzen wollen. „Mir ist es wichtig, dass wir organisiert auftreten und sauber hinten rausspielen. Wir werden kein Offensiv-Feuerwerk abbrennen, sondern aus einer gesicherten Defensive kommen“, erklärt Leitl. Das Hinspiel war nicht unbedingt sehenswert, ein 2:2-Remis am Kreuther Enterbach, mit einem ähnlichen Resultat könnten die Gäste wohl erneut gut leben.  ts

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