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Als Co-Organisatoren gefragt: Yvonne Frischmuth, Jugendleiterin des SV Warngau, und SV-Vorsitzender Christian Schöllner unterstützten mit einem 50-köpfigen Helferteam die Spielvereinigung Unterhaching bei der Ausrichtung des Merkur CUP-Finales am 20. Juli 2019

Dank für Hilfe bei Merkur CUP-Finale

Freundschaftsspiel Warngau - Unterhaching soll wegen Corona erst 2021 stattfinden

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Als Dank für die Hilfe bei der Organisation des Merkur CUP-Finales 2019 hatte die SpVgg Unterhaching dem SV Warngau ein Freundschaftsspiel versprochen. Das wurde jetzt verschoben.

Warngau – Dass ein großer Verein einem kleineren Verein mal unter die Arme greift, ist keine Seltenheit. Wenn ein kleiner Verein wie der SV Warngau aber einem großen Verein wie der Spielvereinigung Unterhaching hilft, ist das schon etwas Besonderes. Für die Unterstützung bei der Ausrichtung des großen Finales des Merkur CUP zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 2019 hatte Hachings Präsident Manfred Schwabl den Warngauern ein Freundschaftsspiel der ersten Mannschaft versprochen. Stattgefunden hat es bis heute nicht – auch wegen des Coronavirus. Doch Schwabls Versprechen gilt weiterhin.

Mit einem Helferstab aus 50 Leuten waren die Warngauer 2019 am Sportpark Unterhaching und stellten ihre Erfahrungen, die sie 2017 bei der Ausrichtung des großen Finales in Warngau bewiesen hatten, zur Verfügung. Bis ins Jahr 2022 findet das große Finale des Merkur CUPs, dem größten E-Jugendturnier der Welt, im Sportpark Unterhaching statt. „Es ist wie bei einer Hochzeit“, sagte SV-Jugendleiterin und Organisatorin Yvonne Frischmuth damals. „Man bereitet sich eineinhalb Jahre vor und dann ist alles ganz schnell vorbei.“ Heute sagt Frischmuth: „Aller guten Dinge sind drei.“ Denn sein Versprechen will Schwabl natürlich halten, nur das mit der Terminfindung gestaltet sich einigermaßen holprig.

Eigentlich hätte das Spiel schon am 23. Juni 2019 stattfinden sollen, damals allerdings war Warngaus Vorsitzender Christian Schöllner auf Hochzeitsreise und Trainer Daniel Mayer ebenfalls nicht da. Die Unterhachinger entschieden sich kurzerhand, den SV Miesbach beim Bau des Kunstrasenplatzes zu unterstützen und das Freundschaftsspiel bei den Kreisstädtern auszutragen (wir berichteten). Weil sich zwischen den Verantwortlichen der SpVgg Unterhaching und dem SV Warngau ein gutes, freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat, wurde das Spiel um ein Jahr verschoben und hätte in diesem Jahr am 20. Juni stattfinden sollen.

„Wir hätten das Spiel dann mit einem Fanfest verbunden“, erklärt Schöllner. Er selbst hat sich auf dem Platz ein wenig zurückgenommen und spielt hauptsächlich noch für die zweite Mannschaft des SV. Hin und wieder hilft er bei der ersten Mannschaft noch aus, gegen Unterhaching hätte Schöllner aber sowieso nicht gespielt. Weil wegen der Corona-Pandemie auch der Termin heuer nicht wahrgenommen werden kann, müssen die Spieler des SV jetzt noch ein Jahr warten.

„Das Spiel ist nicht abgesagt, sondern nur verschoben“, sagt Frischmuth. Denn nun soll die Partie 2021 stattfinden, sofern das in den Terminplan der Spielvereinigung passt, für die der Aufstieg in die 2. Bundesliga noch nicht abgehakt ist. Erst vergangene Woche stimmte die Mehrheit der Drittligisten für eine Fortsetzung der Saison. „Wir müssen uns da nach den Hachingern richten“, sagt Schöllner. „Natürlich ist das jetzt schade für die Jungs, aber das läuft uns ja nicht davon.“

Auch wenn das Spiel an sich nicht davonläuft, die Spieler der Spielvereinigung werden das im ungleichen Duell allemal. Kreisligist SV Miesbach musste sich im Freundschaftsspiel mit einem 1:11 zufriedengeben.

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