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Intensive Duelle lieferten sich die SG Hausham (weiß) und RW Bad Tölz im Nachholspiel – mit dem besseren Ende für die Haushamer.

Gegen RW Bad Tölz

SG Hausham gewinnt Neun-Tore-Spektakel

  • vonThomas Spiesl
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Neun Tore fielen in der Nachholpartie zwischen der SG Hausham und dem SC RW Bad Tölz - mit dem besseren Ende für die Haushamer.

Hausham – Über mangelnde Unterhaltung konnten sich die Zuschauer des Kreisklassen-Nachholspiels zwischen der SG Hausham und dem SC Rot-Weiß Bad Tölz am Mittwochabend wahrlich nicht beschweren. Nach einem abwechslungsreichen Duell stand ein 5:4-Erfolg für die Hausherren zu Buche, die sich damit in der Tabelle wieder auf Rang drei nach vorne schieben und bei noch einem ausstehenden Nachholspiel sieben Zähler hinter den Isarwinklern liegen.

Die Gäste gingen nach einer Viertelstunde in Führung, der Ausgleich durch Kilian Siglreitmaier fiel postwendend noch in der gleichen Spielminute. Lukas Grill traf im Anschluss zum 2:1, doch der neuerliche Ausgleich fiel wiederum nur Minuten später. Beim Stand von 2:2 ging es dann bis zur Schlussphase hin und her, ehe die Treffer fielen wie reife Früchte. Neun Minuten vor dem Schlusspfiff führten die Rot-Weißen erneut, doch Onur Yigit war im Gegenzug mit dem Ausgleich zur Stelle. Mit einem Doppelschlag von Manuel Marcks und wiederum Siglreitmaier entschieden die Gastgeber das Spiel in den letzten Minuten für sich.

Allerdings musste Hausham in den Nachspielzeit noch das 5:4 hinnehmen, wodurch der direkte Vergleich aus beiden Duellen an die Tölzer geht. „Es war ein faires Spiel, das am Ende einen verdienten Sieger gefunden hat. Wir konnten kämpferisch voll überzeugen. Man kann der Mannschaft nur ein Riesen-Lob aussprechen. Der Sieg war wichtig, um in Lauerstellung auf die ersten beiden Tabellenplätze zu bleiben“, resümierte Haushams Vize-Abteilungsleiter Florian Fink. 

SG Hausham - SC RW Bad Tölz 5:4 (2:2)

Tore: 0:1 Wagner (13.), 1:1 Siglreitmaier (13.), 2:1 Grill (31.), 2:2 Wagner (35.), 2:3 Sahiti (81.), 3:3 Yigit (82.), 4:3 Marcks (88.), 5:3 Siglreitmaier (92.), 5:4 Giachlone (93.).

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