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Du gehst rein: TSV Otterfings Trainer Mike Probst (r.) kann wieder auf Kapitän Florian Bacher bauen.

Absteiger Antdorf in Otterfing zu Gast

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Mit nur acht Punkten ist der ASV Antdorf bereits abgestiegen. Aber TSV Otterfings Trainer Probst warnt vor dem Gegner.

Otterfing – Schwächster Sturm, löchrigste Abwehr und mit mageren acht Zählern bereits abgestiegen, scheint der ASV Antdorf ein geeigneter Gegner, um das verbesserungswürdige Punktekonto aufzustocken und so den Abstiegsdruck zu minimieren. TSV Otterfings Trainer Mike Probst aber hat hierzu eine gegenteilige Meinung. Er sieht es als Vorteil des Kontrahenten an, dass der locker aufspielen kann. Und 25 Jahre in der höchsten Spielklasse des Kreis Zugspitze sind auch nicht einfach beiseite zu wischen.

Trotzdem aber kennt Probst nur ein Ziel: die vollen drei Punkte. „Wir müssen da weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben“, erklärt er. „Denn grundsätzlich war die Leistung in Kreuth in Ordnung.“ Der Zufriedenheit des Trainers aber stehen leere Hände nach einer 2:3-Niederlage im Derby gegenüber. „Kampf, Einsatz und Laufbereitschaft haben gepasst. Dies gegen Antdorf zu wiederholen, wird uns die Punkte bringen“, sagt Probst. Was Christian Utmälleki betrifft, gibt er Entwarnung. Der Torwart musste nach einem Zusammenprall mit Innenverteidiger Josef Pallauf verletzt ausgewechselt werden, aber abgesehen von einem „Brummschädel“ und einer leichten Gehirnerschütterung hat sich die Lage entspannt. Zusammengefasst: Der Routinier steht gegen den ASV zwischen den Pfosten.

Was die Offensive betrifft, muss Probst improvisieren. Stefan Ott, der in Kreuth zwei Tore geschossen hat, und Maximilian Dengler haben sich in einen Kurzurlaub verabschiedet. „Das war seit Monaten bekannt. Bei einem Amateur, der seine Brötchen nicht mit dem Fußball verdient, hat man dafür Verständnis zu haben“, meint Probst. Ob er dann mit Florian Bacher als einzigen Strafraumstürmer und zwei hängenden Spitzen die Treffer zum angepeilten Sieg erzwingen will, lässt Probst offen. Dass seine jungen Spieler, von denen heuer drei die erste Saison hinter sich bringen, mit dem Druck des Pflichtsieges nicht umgehen können, wischt Probst vom Tisch. „Sie wissen, was sie können. Jeder Einzelne genießt mein vollstes Vertrauen.“  

ko

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