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Sich durchsetzten will der FC Real Kreuth (in Rot) in der Rückrunde. Doch die Trainingsbeteiligung ließ in der Vorbereitung zu wünschen übrig.

Start in die Rückrunde

Fristverlängerung für FC Real Kreuth

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Der FC Real Kreuth muss erst nächste Woche wieder ran, die Auftaktpartie wurde abgesagt. Nach der schlechten Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung kommt das nicht ungelegen.

Kreuth – Wenig überraschend wird sich das Ende der Winterpause für den FC Real Kreuth um eine Woche verschieben. Aufgrund der hartnäckigen Schneemassen auf dem Enterbacher Fußballplatz, ist ein Spielbetrieb am Wochenende nicht möglich. Somit musste Trainer Bernhard Gruber die Partie gegen den Lenggrieser SC absagen, der Ausweichtermin soll spätestens Montag feststehen.

Die „Fristverlängerung“ kommt Gruber nicht ungelegen. Denn die Vorbereitung gestaltete sich wie schon in den Vorjahren schleppend. Zwar begannen die Enterbacher am 18. Februar mit den Einheiten. An Training auf dem Echtrasen war aber nicht zu denken, die Termine auf dem Wiesseer Kunstrasen wurden nur von wenigen wahrgenommen. Besser war die Beteiligung auf dem eigenen, kleinen, frei gefrästen Kunstrasenplatz. Zu gut schon fast: „Da war der Platz gleich voll“, meint Gruber. „In Wiessee fand das Training dafür zum Teil nur zu Zehnt statt.“ Und zwar von Erster und Zweiter Mannschaft. „Es ist jedes Jahr so, dass erst kurz vor den Spielen die Beteiligung besser wird“, sagt er und fügt lachend hinzu: „Ab und zu könnte ich ihnen in den Arsch treten, wenn sie nicht so nett wären.“

Wie im Training fehlten auch in den Vorbereitungsspielen immer einige Kandidaten und Gruber musste durchmischen. Dafür fielen die Ergebnisse respektabel aus: Ein 1:1 gegen Vorjahres-Aufsteiger SV Bad Heilbrunn, eine 1:2-Niederlage gegen Absteiger SC Gaißach sowie ein 2:3 gegen den TSV Emmering und zuletzt ein 3:1-Sieg gegen den TuS Bad Aibling (beide Kreisliga Inn/Salzach) bilden die Bilanz. Gruber misst den Ergebnissen aber keine große Bedeutung bei.

Allerdings konnte er einige neue Spieler einsetzen. Sebastian Lechner wechselte bereits im Sommer nach Kreuth, fiel allerdings bislang verletzungsbedingt aus. Zudem kamen Stefan Freiberger (Abwehr) von den SF Gmund, Max Engel (Mittelfeld) vom TSV Bad Wiessee und Sebastian Lehmhofer (Mittelfeld) vom FC Rottach-Egern zum Kader hinzu. Auch aus dem Lazarett gibt es gute Neuigkeiten: Sergiu Sandra kam in der Vorbereitung schon wieder zum Einsatz. Und auch Franz Huber hat zumindest wieder mit dem Lauftraining begonnen. Nur Georg Hagn fällt aufgrund seines Kreuzbandrisses noch länger aus.

Somit ist die verlängerte Pause nicht von Nachteil für die Kreuther – zumal mit dem Lenggrieser SC gleich ein Top-Gegner zu Gast gewesen wäre. Leicht wird die kommende Aufgabe aber auch nicht: Am 30. März geht es zum ASV Habach. Eine weitere Neuerung kommt Gruber dabei entgegen: Daniel Heidemann, ehemaliger Jugendtrainer beim FC Bayern, unterstützt für den Rest der Saison zwei Mal monatlich das Training. „Mit kleinen Gruppen trainiert er verschiedene Schwerpunkte“, erklärt Gruber. Dann muss nun eigentlich nur noch der Rasenplatz von seiner Schneedecke befreit werden. 

seh

Prognose

Wie immer startet der FC Real Kreuth holprig in das neue Jahr. Doch durch die individuelle Klasse werden die Trainingsrückstände schnell aufgeholt. Für den Sprung auf Platz zwei reicht es aber nur, wenn die Konkurrenz ordentlich patzt.

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