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Mike Probst fordert volle Konzentration.

TSV Otterfing trifft auf Ohlstadt

Mike Probst warnt vor halbherzigem Schaulaufen

  • vonHans-Peter Koller
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Den Vorsprung in der Kreisliga-Tabelle halten möchte der TSV Otterfing auch im Spiel gegen den SV Ohlstadt, mit dem die Elf von Mike Probst noch eine Rechnung offen hat.

Otterfing – Neun Punkte Vorsprung bei neun noch ausstehenden Begegnungen. Wer will dem TSV Otterfing noch den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga streitig machen? Mike Probst aber sieht trotz der guten Ausgangslage auch die Kehrseite der Medaille und warnt vor einem halbherzigen Schaulaufen.

Der Trainer vom Nordring fordert vollen Einsatz und vor allem den Willen, den nächsten Dreier zu realisieren. Für den mahnenden Zeigefinger scheint der SV Ohlstadt der richtige Prüfstein. Die Elf aus dem Bobfahrerdorf ist bekannt für eine gesunde Härte. Zudem ist es den Werdenfelsern gelungen, dem TSV Otterfing in der Hinrunde eine empfindliche 2:5-Niederlage beizubringen. „Wir sind erst durch, wenn wir auch theoretisch nicht mehr einzuholen sind“, mahnt Probst, „und vor allem Zuhause wollen wir zeigen, dass der Spitzenplatz der Lohn harter Arbeit ist.“

Personelle Sorgen hat der Fußball-Lehrer nur kleine. Christian Utmälleki (Muskelfaserriss Wade) und Max Riblinger (Innenbandriss Knie) sind zwar weiterhin verletzt, aber Torwart-Neuzugang Leon Westner hat sich als starker Ersatz empfohlen – nicht zuletzt nach dem 2:0-Derbysieg der Vorwoche gegen den TuS Holzkirchen II. Würde auch Westner eine Verletzung ereilen, käme eine der beiden Doppelfunktionen von Josef Pallauf ans Tageslicht. Der Routinier kann sich sowohl zwischen die Pfosten stellen, wie auch einen Platz als Innenverteidiger füllen.

Dass der Gegner der kampfstarke SV Ohlstadt ist, und nicht eine technisch beschlagene Elf wie etwa der FC Deisenhofen II, fordert Probst keine Umplanung der Startelf ab. „Wenn sich nicht kurz vor dem Anpfiff noch ein Spieler als angeschlagen meldet, habe ich die Anfangs-Formation im Kopf“, offenbart er, „was aber nicht heißt, dass es auch die Aktiven schon wissen.“ Er plant mit einer fünfköpfigen Bank. Wobei nur Pallauf und dem A-Juniorenspieler Magnus Eder klar ist, dass sie nicht vom Anpfiff weg auf dem Platz stehen.

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