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Im strömenden Regen feierte der TuS Holzkirchen den ersten Sieg in der Landesliga nach dem Re-Start. Das es die letzte Partie für vier Wochen sein sollte, ahnte an der Haidroad da noch keiner. 

FC Unterföhing in Quarantäne

Erneute Absage: TuS vier Wochen ohne Pflichtspiel

  • vonNico Bauer
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  • Markus Eham
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Der TuS Holzkirchen kann erneut keine wichtigen Punkte im Abstiegskampf der Landesliga sammeln. Der Gegner befindet sich in Corona-Quarantäne.

Holzkirchen – Für den TuS Holzkirchen ist es freilich alles andere als eine optimale Situation. Nach der kurzfristigen Spielabsage am vergangenen Wochenende – Gegner Landshut musste im Toto-Pokal ran (wir berichteten), fällt nun auch die Partie am Samstag gegen den FC Unterföhring kurzfristig aus. Der Grund: Der FCU musste sich – nach einem positiven Corona-Fall in der Mannschaft – in Quarantäne begeben.

Zwar stand der betroffene Spieler am vergangenen Wochenende nicht im Unterföhringer Kader, er hatte aber am Donnerstag zuvor die Mannschaftssitzung besucht. Da der Spieler in München wohnt, schickte das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt alle bei der Sitzung anwesenden – 15 Spieler und das Trainerteam – in 14-tägige Quarantäne. Und das, obwohl die Mannschaftssitzung laut Unterföhrings Präsident Matthias Edelmann im Veranstaltungssaal des Vereinsheims stattgefunden habe, die Abstände eingehalten worden seien und alle Maske getragen hätten. Zudem habe der Klub die Spieler aufgrund des Hygienekonzepts auf sechs Kabinen verteilt. Deshalb verstößt die verordnete Quarantäne für die komplette Mannschaft im Münchner Norden auf Unverständnis. Bei einem ähnlichen Fall – der FCU ist bereits zum dritten Mal in Isolation – habe das Gesundheitsamt des Landkreises München gezielt drei Spieler in Quarantäne geschickt.

„Für unseren eigenen Rhythmus ist das natürlich alles andere als gut“, stellt Holzkirchens Coach Torsten Spittler mit Blick auf die erneute Absage klar. „Vielleicht können wir auch kurzfristig noch ein Freundschaftsspiel am Wochenende ansetzen.“ Ob das geklappt hat, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Doppelt bitter für die Holzkirchner, schließlich konnten die TuS-Kicker vor zwei Wochen mit dem 3:2-Erfolg über den TSV Kastl den lang ersehnten Sieg feiern (wir berichteten). Man müsse trotzdem vor allem die Intensität hochhalten, meint Spittler.

Spittler: Ligapokal ernst nehmen

Derweil kehrt Holzkirchens Mittelfeldmotor Mathias Gerg nach seiner Muskelverletzung in den Kader zurück. „Er ist ein wichtiger Spieler für uns und wir sind natürlich froh, dass er wieder da ist“, betont Spittler. Allerdings wird Gerg sein Comeback erst im Ligapokal Anfang November feiern. Dort müssen die TuS-Kicker beim SB DJK Rosenheim antreten. „Für uns ist der Wettbewerb gut, um die Spielpraxis aufrechtzuerhalten“, sagt Spittler über den neuen Ligapokal, den er natürlich ernst nehmen will. „Von den Regeln her kann man sich da vor den Abstieg schützen“, erklärt Spittler und fügt an: „Oder sogar aufsteigen.“

Das ist freilich für das Holzkirchner Lager zunächst einmal Zukunftsmusik. Vorerst wollen die TuS-Kicker erst einmal alles dafür tun, um auf irgendeine Weise im Wettkampfmodus zu bleiben. Und das wird schwer genug, denn am nächsten Wochenende steht in der Landesliga Südost der Ligapokal an – und ausgerechnet der TuS ist spielfrei.

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