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FC Bayern und Borussia Mönchengladbach

Rottach-Egern wäre bereit für die Trainingslager

  • Dieter Dorby
    vonDieter Dorby
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Borussia Mönchengladbach ist Stammgast in Rottach-Egern, auch der FC Bayern kommt regelmäßig für ein Trainingslager an den Tegernsee. Ob das heuer auch möglich ist?

Rottach-Egern – Der Profi-Fußball wird wieder angepfiffen. Damit steigt auch für Rottach-Egern die Chance, dass die Sportplätze am Birkenmoos wieder als Trainingslager für Borussia Mönchengladbach und den FC Bayern München gebucht werden. Doch eines steht jetzt schon fest: So wie in den vergangenen Jahren wird es heuer nicht laufen.

Seitens der Plätze gibt es kein Problem. „Die Anlage ist in sehr gutem Zustand“, sagt Rottachs Geschäftsleiter Gerhard Hofmann. „Das liegt daran, dass sie zuletzt nicht beansprucht wurden.“ Aktuell wurde der Hauptplatz eingesät und muss deshalb fünf Wochen ruhen. Der Nebenplatz ist jedoch bespielbar und top in Schuss.

Ob die beiden Bundesligisten aus München und Mönchengladbach sich auch heuer wieder am Tegernsee auf die neue Saison vorbereiten, steht noch nicht fest. „Wir warten noch ab“, sagt Hofmann. Schließlich hängen auch die Bundesliga-Klubs terminmäßig nach der Corona-Pause in der Schwebe.

Hofmann ist dennoch optimistisch. Bei der Borussia aus Mönchengladbach, die seit 2012 ihre Vorbereitung auf dem Platz des FC Rottach-Egern absolviert, sei es durchaus realistisch, dass das Team auch heuer kommt – es wäre das neunte Mal in Folge.

Volle Ränge: Ein Trainingsspiel wie hier von Gladbach 2016 gegen Standard Lüttich wird es heuer wohl nicht geben.

FC Basel kommt wohl nicht nach Rottach-Egern

Auch beim FC Bayern spricht laut Hofmann aktuell nichts gegen ein Trainingslager. Es wäre das dritte seit der Rückkehr an den Tegernsee im Jahr 2018. Anders beim FC Basel, dem dritten Profi-Team, das in den vergangenen Jahren in Rottach-Egern Station machte. Bei den Schweizern ist Hofmann skeptisch. Der Grund: Auslandsaufenthalte im Zuge der immer noch nicht überwundenen Corona-Pandemie.

Doch auch für die beiden deutschen Vereine könnte Corona ein Grund sein umzudisponieren. „Man darf nicht vergessen, dass sie auf ihren heimischen Trainingsanlagen alles eingerichtet haben“, erklärt Hofmann. Das sei gewissermaßen eine gewohnte Umgebung mit etablierten Abläufen.

Doch selbst wenn Bayern und Gladbach kommen wollen, werden die Übungseinheiten mit den Profis nicht so ablaufen können wie den Vorjahren. „Öffentliche Trainings sind voraussichtlich nicht möglich“, sagt Hofmann und verweist auf das Verbot von Großveranstaltungen, das aktuell noch bis 31. August besteht. „Dass 2500 Fans kommen, wird es deshalb wohl nicht geben.“

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