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Kann nicht mehr hinsehen: HSG-Trainer Michael Hahn (Mitte).

Niederlage beim SB Chiemgau Traunstein

HSG Föching Schliersee abwehrtechnisch ein Totalausfall

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27 Auswärtstore reichen nicht. Die Handballgemeinschaft Föching Schliersee unterliegt beim SB Chiemgau Traunstein.

Traunstein – Zur Halbzeit sah alles nach einer ganz bösen Niederlage aus. 12:21 lag die Handballgemeinschaft (HSG) Föching Schliersee in der Bezirksliga 2 beim SB Chiemgau Traunstein schon zurück. Doch die Föchinger und Schlierseer fingen sich. Zwar stand am Ende kein Punktgewinn zu Buche, aber mit 27:34 hielt sich die Niederlage doch in Grenzen.

HSG Föching Schliersee mit großem Rückstand in Halbzeit

„Das war abwehrtechnisch ein Totalausfall“, erklärt Trainer Michael Hahn, der schon nach knapp neun Minuten die erste Auszeit nahm. „Da sind wir bereits mit sieben Toren zurückgelegen. Leider hat es nichts gebracht.“ Die HSG fing sich weiter munter Treffer ein und ging mit besagtem Neun-Tore-Rückstand in die Pause. „Die Kompaktheit in der Abwehr hat einfach gefehlt.“

Anschließend lief es besser. „Wir sind dann aggressiver zu Werke gegangen. Man darf schon mal ein bisschen rangehen“, sagt Hahn. Das zahlte sich aus, die Gegentore wurden weniger und vorne fielen die Treffer. „Wenn du auswärts 27 Tore machst, musst du eigentlich gewinnen“, hadert Hahn. Wenn man halt nicht 34 Stück kassiert. „Ich habe auch ein bisschen experimentiert“, gesteht er. „Es kann nicht jeder auf jeder Position verteidigen, da musste ich umstellen. Vielleicht war das nicht so zielführend. Da muss ich mir was überlegen.“

Am Sonntag ist SV Anzing III zu Gast

Zeit dafür ist bis Sonntag, 17. November. Dann geht es in der Landkreis-Sporthalle in Hausham gegen den Tabellenachten SV Anzing III. Da muss die Verteidigung sitzen. „Die sind auf zwei, drei Positionen richtig stark besetzt“, berichtet der HSG-Coach. Zu mal man bei einer Dritten Mannschaft nie wisse, wer spielt. „Ich habe sie mir in Bruckmühl angeschaut“, erzählt Hahn. „Da hat ein Torhüter gespielt, der Bayernliga-Erfahrung hat.“ Bis es so weit ist, haben die Schlierseer und Föchinger noch ein paar Trainingseinheiten vor sich. Und was trainiert wird, ist klar: „Abwehr, Abwehr, Abwehr“.  

jpa

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