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Klare Rollenverteilung in der Kreisliga: SG Hausham empfängt den Lenggrieser SC

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Stephan Leitner Trainer der SG Hausham
Blickt gespannt aufs Spiel gegen den Tabellenführer: Stephan Leitner, Trainer der SG Hausham (Archivbild). © THOMAS PLETTENBERG

Die SG Hausham empfängt den Tabellenführer, namentlich den Lenggrieser SC, auf ihrem heimischen Rasen an der Zentralen Sportanlage. Der SC gilt als „druckvoll“.

Hausham – Blickt man vor der Partie auf die Tabelle der Kreisliga 1, erwartet die Zuschauer heute (19.30 Uhr) auf der Zentralen Sportanlage in Hausham ein echtes Spitzenspiel: Der Dritte SG Hausham empfängt den Liga-Primus Lenggrieser SC.

Beide Teams feierten mit vier respektive sechs Punkten an den ersten zwei Spieltagen einen gelungenen Saisonstart. Die Isarwinkler sind dabei das einzige der acht Teams in der Liga, das noch keinen Punktverlust hinnehmen musste. Auch mit Toren geizt der LSC nicht – neun sind es bislang. Allerdings kassierten die Gäste auch zwei Gegentreffer – genauso viele wie Hausham. Für die Hausherren gilt es jetzt vor allem, nicht nachzulassen, wenngleich SG-Trainer Stephan Leitner um die Stärke des heutigen Gegners weiß. Die Rollenverteilung scheint für den Coach vor dem Spiel klar zu sein: „Wir sind gerade erst aufgestiegen – Lenggries hingegen ist ein anerkannter Top-Verein in dieser Liga und ehemaliger Bezirksligist.“

SG-Trainer: „Lenggries spielt druckvoll“

Seine Mannen werden dennoch nichts unversucht lassen, Zählbares in Hausham zu behalten, kündigt der Trainer an. Den heutigen Kontrahenten hat er im Vorfeld schon beobachtet, als der LSC am ersten Spieltag mit 4:0 bei der Holzkirchner Landesliga-Reserve gewann. Leitners Einschätzung: „Lenggries spielt mit hohem Tempo, immer druckvoll, immer nach vorne – darauf müssen wir uns einstellen.“

Keine personellen Veränderungen in Hausham

Auch am zweiten Spieltag legte der LSC im Derby gegen den SC Rot-Weiß Bad Tölz los wie die Feuerwehr. Binnen sieben Minuten stand es 2:0, am Ende 5:2 für Lenggries. Trotz der Offensivpower des Gegners, sieht der Knappen-Trainer seine Mannschaft nicht komplett chancenlos. Für einen Punktgewinn gegen Lenggries müsste aber ein Rädchen ins andere greifen. So wie über weite Strecken in Kreuth am vergangenen Wochenende, als die SG am Enterbach mit 3:1 die Oberhand behielt. „Natürlich gibt es noch was zu verbessern“, sagt Leitner über das Derby. Die Art und Weise, wie die Knappen im Tegernseer Tal aufspielten, sei dennoch gut gewesen. Personell ändert sich in den Reihen der Haushamer im Vergleich zum letzten Spiel nichts. Steht die Defensive erneut stabil und sind die Hausherren von Beginn an hellwach, wird sich auch der Tabellenführer aus dem Isarwinkel an den Knappen die Zähne ausbeißen. hph

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