Bär in Bayern gesichtet: Wildtierkamera knipst „scheues“ Tier 

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Machte den Ausgleich: Christian Zehetmeier (am Ball) verwandelte für den SC Wörnsmühl einen Elfmeter. Der FC Rottach-Egern (in Blau) überzeugte in seinem ersten Spiel.

„Aber so war das 2:2 bitter.“

Kreisklasse 2: Rottach-Egern entführt Punkt vom SC Wörnsmühl – Derby unentschieden

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Aufsteiger FC Rottach-Egern hat bei seinem ersten Punktspiel bewiesen, dass mit ihm in der Kreisklasse 2 zu rechnen sein wird. Das Team holte beim SC Wörnsmühl ein Unentschieden– und es wäre mehr drin gewesen.

Landkreis – Aufsteiger FC Rottach-Egern hat bei seinem ersten Punktspiel bewiesen, dass mit ihm in der Kreisklasse 2 zu rechnen sein wird. Das Team holte beim SC Wörnsmühl ein Unentschieden– und es wäre mehr drin gewesen. Zu spät kam hingegen die Aufholjagd der DJK Darching, die beim TuS Geretsried II unterlag. Unentschieden trennten sich die SG Hausham und der TSV Weyarn.

Lesen Sie auch: So lief der erste Spieltag in der Kreisklasse: Chancen nicht genutzt

SC Wörnsmühl – FC Rottach-Egern 2:2 (1:1)

Tore: 0:1 (24.) Schlichtner, 1:1 (33.) J. Zehetmeier, 1:2 (60.) Schlichtner, 2:2 (90., FE) C. Zehetmeier.

„Vor dem Spiel hätten wir ein Unentschieden unterschrieben“, sagt FC Rottach-Egerns Keeper Domingo Grafunder. „Aber so war das 2:2 bitter.“ Die Gäste mussten, wie auch der SC Wörnsmühl, die halbe Startelf ersetzen, hielten das Spiel aber ausgeglichen. Beim 1:0 erkämpfte sich Tobias Schlichtner den Ball und schoss den SC-Keeper an, von wo das Leder über die Linie trudelte. Nach einer Standardsituation glich Hansi Zehetmeier aus. Im zweiten Durchgang legte Schlichtner erneut vor. Wörnsmühl suchte sein Heil in hohen Bällen, agierte aber nicht zwingend genug. So dauerte es bis zur Nachspielzeit, ehe der Ausgleich fiel. Einen „berechtigten Elfmeter“ (Grafunder) verwandelte Christian Zehetmeier zum 2:2-Endstand. „Wir stehen besser da, als wir vor dem Spiel gemeint haben“, sagt Grafunder. Nicht unzufrieden mit dem zweiten Unentschieden der Saison kann Wörnsmühl sein. „Wir waren die bessere Mannschaft, haben aber unsere Chancen nicht genutzt und grobe Fehler gemacht“, sagt SC-Coach Josef Riedl.

SG Hausham – TSV Weyarn 2:2 (1:0)

Tore: 1:0 (17.) Wagenpfeil, 2:0 (51.) Eigentor M. Leitner, 2:1 (86.) Molitor, 2:2 (90.) Wacker FE Gelb-Rot: Grill (83./Hausham/Meckern & Ballwegschlagen), Weigl (87./Weyarn/2x Meckern).

Einen sehr glücklichen Punkt entführte der TSV Weyarn von der SG Hausham. Die Gastgeber machten über 80 Minuten das Spiel und schnürten die Gäste ein. Weyarn kam zu keinerlei Entlastungsangriffen. Mit dem 1:0 war der TSV zur Pause noch gut bedient. Nach dem Seitenwechsel blieb Hausham weiter am Drücker und legten den zweiten Treffer nach. Das Spiel schien bereits entschieden bis Haushams Lukas Grill wegen Meckerns und Ballwegschlagens Gelb-Rot sah. Nun bäumten sich Weyarn noch einmal auf und kam zum Anschluss. In der letzten Minute verwandelte Christian Wacker einen Elfmeter im Nachschuss zum 2:2-Endstand. „Wir waren die überlegene Mannschaft, aber wenn man seine Chancen nicht nutzt, wird es schwer“, sagt Haushams Vize-Abteilungsleiter Florian Fink. „Wir sind 80 Minuten lang nur der Blasmusik hinterhergelaufen“, sagt Weyarns Coach Hans-Werner Grünwald. „Eigentlich hätten wir keinen Punkt verdient gehabt.“

TuS Geretsried II – DJK Darching 3:2 (1:0)

Tore: 1:0 (36.) Kloos, 2:0 (48.) Kloos, 3:0 (85.) Barbir, 3:1 (88.) H. Schlagbauer, 3:2 (90.) Hofstetter.

Keine Vorwürfe wollte DJK-Coach Patrick Lachemeier seinem Team nach der knappen Auftaktniederlage beim TuS Geretsried II machen. Die gut aufgestellten Gastgeber machten das Spiel auf dem Kunstrasen schnell, und Darching hielt die Partie offen. Die Gäste hatten etliche gute Chancen, im Abschluss fehlte das nötige Quäntchen Glück. Besser machten es die Geretsrieder, die nach 85 Minuten mit 3:0 führten. Dann bäumte sich die DJK noch einmal auf: Hans Schlagbauer brachte die Gäste heran, Peter Hofstetter stellte auf 2:3, aber der Ausgleich wollte nicht fallen, obwohl die Darchinger in der hektischen Schlussphase den Pfosten trafen und am leeren Tor vorbeischossen. „Der TuS hat eine starke Mannschaft, am Ende war der Sieg auch verdient“, sagt Lachemeier. „Dennoch Kompliment an meine Mannschaft, sie hat gut gespielt.“  

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