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Kreisliga: FC Real Kreuth erwartet die SG Hausham - Beide wollen agieren und nicht reagieren

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Ihre Leistung gesteigert hatte die SG, hier in rot, laut Coach Stephan Leitner in der zweiten Hälfte.
Die SG Hausham, hier in weiß, hatte ihre Leistung laut Coach Stephan Leitner zuletzt gesteigert. © TP

Alles andere als einen Einstand nach Maß musste der FC Real Kreuth in dieser Saison hinnehmen. Eine 1:2-Niederlage beim Kreisklassenmeister SC RW Bad Tölz war dürftig.

Kreuth – Am Samstag (15 Uhr) können die Enterbacher beweisen, dass es ein Ausrutscher war. Zuhause – wo die Kreuther seit jeher stärker sind als auswärts. Allerdings hat die SG Hausham mit einem 1:1 zum Auftakt gegen den SV Miesbach gezeigt, dass sie auch als Aufsteiger nicht willens ist, die Rolle der Laufkundschaft zu übernehmen. FC-Trainer Reiner Leitl hatte Zeit zum Nachdenken. Zum Analysieren, was falsch gelaufen ist an der Isar. Zu wenig Biss, worauf zumindest eine einzige gelbe Karte schließen lässt? Eine dürftige Offensiv-Power mit zu wenig kreierten Chancen oder eine wackelige Defensive? „Jeder der Vorwürfe hat etwas Richtiges. Aber schlussendlich waren es Kleinigkeiten, warum wir in Tölz nicht gepunktet haben“, meint er.

Kreuths Trainer Reiner Leitl will „agieren und nicht reagieren“

Leitl hat auch eine konkrete Vorstellung, wie er Abhilfe schaffen will. „Wir müssen agieren und nicht reagieren. Zeigen, dass wir zuhause vom Anpfiff weg das Heft mit Offensivpower in die Hand nehmen.“ Allerdings sind die Knappen, deren Erfolg in einem defensiven Mittelfeld und einer starken Vierer-Abwehrkette gründet, für dieses Vorhaben ein undankbarer Gegner. Dass die Haushamer nicht nur stark verteidigen können, zeigten sie zum Auftakt gegen den SV Miesbach. 80 Minuten lief der letztjährige Kreisklassen-Vize einem Rückstand hinterher, ehe Kilian Siglreitmaier zum Ausgleich traf. Christopher Schröter, in der Vorbereitung mit sieben Treffern gefährlichster Offensivspieler, wird nicht im Kreuther Team auflaufen. Er hat sich eine Adduktorenzerrung zugezogen.

Für Überraschungen gut: die SG Hausham

Zudem wird für den beruflich verhinderten Max Mayr der routinierte Michael Egger die Abwehrkette verstärken. „Eigentlich sollten alle, die in Tölz auf dem Platz waren, Gelegenheit haben, nun Flagge zu zeigen“, verdeutlicht Leitl. Damit kann Haushams Coach Stephan Leitner nicht glänzen. Er muss in Kreuth auf drei Leistungsträger verzichten. Das hindert ihn aber nicht daran, von seiner Route abzuweichen: „Wir werden nicht abwarten und nur reagieren. Wenn einer oder zwei Nadelstiche sitzen, sind wir für eine Überraschung gut“, so Leitner. ko

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