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Kulisse macht Lust auf mehr: Basel gewinnt Testspiel in Gmund

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Von: Sebastian Schuch

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Auf dem Vormarsch: Julian Green (vorne r.) will in der kommenden Saison wieder eine tragende Rolle bei der SpVgg Greuther Fürth einnehmen.
Auf dem Vormarsch: Julian Green (vorne r.) will in der kommenden Saison wieder eine tragende Rolle bei der SpVgg Greuther Fürth einnehmen. © Christian Scholle

Der FC Basel hat sein Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth im Rahmen des Trainingslagers in Gmund gewonnen. Die SF Gmund-Dürnbach könnten sich mit der Kulisse anfreunden.

Gmund – An die Kulisse mit gut 200 Zuschauern und hochklassigem Fußball könnte sich Christian Werth, Spartenleiter der SF Gmund-Dürnbach, in den kommenden Monaten und Jahren gewöhnen. „Die Anlage gibt es her“, sagt er nach dem Testspiel des FC Basel, der aktuell zum Trainingslager in Gmund weilt, gegen die SpVgg Greuther Fürth, die auf dem Heimweg vom Trainingslager im österreichischen Saalfelden vorbeischaute.

Auch sonst hat am Samstag alles gut funktioniert. Mit 200 Zuschauern fand genau die richtige Anzahl ihren Weg zum Sportplatz. „Ich glaube, dass sie Spaß hatten“, meint Werth. Auch ein Fanbus des FCB war da. „Sie waren lautstark, aber unkompliziert.“ Den hohen Organisationsaufwand im Hintergrund habe man rund um das Spiel nicht gespürt. Dafür die Freude der Jugendspieler der SG Tegernseer Tal, die vor Anpfiff Hand in Hand mit den Spielern auf den Rasen laufen durften. Werth: „Für sie war es sicher das Highlight des Jahres.“

Ganz den gleichen Stellenwert dürfte die Partie für Basel und Fürth nicht gehabt haben. Wobei: Beide Teams haben einen neuen Trainer, Alex Frei bei den Schweizern und Marc Schneider beim Bundesliga-Absteiger. Entsprechend gilt es für alle Spieler, sich für einen Platz in der kommenden Saison zu empfehlen. Das sah man dann auch auf dem Platz. Zwar war den Spielern anzumerken, dass sie ein anstrengendes Trainingslager in den Knochen haben, aber die Coaches wussten ihre Schützlinge zu motivieren.

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Basel noch bis Donnerstag in Gmund

Standen bei Basel mit Marwin Hitz, Michael Lang, Noah Katterbach und Jean-Kévin Augustin aus der Bundesliga bekannte Spieler in der Startelf, gab auf Fürther Seite wie schon im Vorjahr Julian Green ein Stelldichein in der Heimat. Der in Miesbach aufgewachsene Offensivspieler legte ebenfalls von Beginn an los, versuchte Anfang der zweiten Hälfte mit einem Heber zum Erfolg zu kommen und wurde nach einer Stunde von Lucien Littbarski, Sohn des 1990er Weltmeisters Pierre Littbarski, ersetzt.

Für die Tore waren allerdings andere zuständig: Nach einer torlosen ersten Hälfte traf Dan Ndoye kurz nach Wiederanpfiff zur Baseler Führung, Devin Angeleberger glich nach gut einer Stunde aus. Doch Basel hatte eine Antwort parat – im Doppelschlag durch Fyodor Chalov und erneut Ndoye. Ragnar Ache gelang in der Schlussphase nurmehr der Fürther Anschlusstreffer. „Es war ein gutes Spiel“, fasst Werth zusammen.

Noch bis Donnerstag liegt der Fokus in Gmund auf dem FC Basel, dann geht es darum, mit der SG Tegernseer Tal auch bei den Herren einen erfolgreichen Start in die Saison hinzulegen.

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