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Maximilian Drum will mit seiner Erfahrung helfen.

Neuzugang des TuS Holzkirchen

Drum über TuS-Wechsel: „Klub wirkt sehr familiär“

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
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Ex-Profi Maximilian Drum soll die Abwehr des Landesligisten TuS Holzkirchen stabilisieren. Er erklärt, warum er sich den Holzkirchnern angeschlossen hat.

Holzkirchen – Mit seinen gut zehn Jahren Erfahrung aus der 3. Liga und der Regionalliga soll Maximilian Drum ein wichtiger Baustein des TuS Holzkirchen im Abstiegskampf der Landesliga Südost sein. Im Interview mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) erklärte der 29 Jahre alte Abwehrspieler, warum er sich für den Klub aus der Marktgemeinde entschieden hat.

Den Schritt vom Regionalligisten Wacker Burghausen zwei Ligen tiefer erklärt Drum mit seinem Beruf bei einer Softwarefirma, bei der er schon vor sechs nach seiner Zeit bei der Spielvereinigung Unterhaching angefangen hat. „Die Arbeit nimmt mittlerweile so viel Zeit ein, dass ich den Aufwand, der mit Regionalligafußball einhergeht, nicht mehr bewältigen kann“, sagte Drum. Deshalb habe er das Kapitel Profifußball nun geschlossen. „Anders geht es leider nicht“, bedauert Drum.

Den Ausschlag für den TuS gaben schließlich die guten Gespräche mit den neuen Verantwortlichen, „die mir ein gutes Konzept für die nächsten Jahre aufgezeigt haben. Außerdem wirkt der Klub sehr familiär.“ Dass er neben Michael Vitzthum der zweite Ex-Profi im Kader ist, der sich den Holzkirchnern in der zurückliegenden Wechselperiode angeschlossen hat, erklärt Drum so: „Kurzfristig strebt der Verein mehr Stabilität in der Defensive an.“ Dabei wolle er mit seiner Profi-Erfahrung helfen und diese gleichzeitig an jüngere Spieler weitergeben.

Drum hebt Niveau der Landesliga hervor

Wichtig für ihn persönlich sei aber nicht der maximale Erfolg, sondern: „Weiterhin Spaß am Fußball zu haben. Dafür muss ich nicht unbedingt so hoch wie möglich spielen.“ Kicken will er noch, solange es der Körper zulässt. Anschließend könnte er sich durchaus einen Trainerposten vorstellen – hauptberuflich will er aber im Softwarebereich tätig bleiben.

Die Landesliga nimmt Drum trotz seiner Profi-Erfahrung nicht auf die leichte Schulter, da er das Niveau aus Testspielen kenne: „Ich erwarte daher, dass ich auch in der Landesliga durchaus gefordert werde.“ 

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