Christian Obermeier zwei Treffer, ein Elfer erarbeitet, eine Torvorlage.

Obermeiers Gala-Vorstellung

Holzkirchen - TuS Holzkirchen liefert sein bisher bestes Saisonspiel ab und gewinnt beim SC Maisach mit 4:0

Mit der bisher besten Saisonleistung und einem 4:0-Sieg hat der TuS Holzkirchen das 1:1 der Vorwoche vergessen gemacht. Vor dem Anpfiff allerdings war das Thema Robert Weidel noch in aller Munde. Im Stadionheft hatte der SC Maisach dem TuS unsportliches Verhalten bei Weidels Wechsel-Bestrebungen unterstellt. „Wir haben die einzig richtige Antwort gegeben, und zwar die sportliche“, sagt TuS-Vize-Chef Adrian Saft. „Unser bestes Saisonspiel, auch wenn der SC Maisach schwach und ohne jegliche Taktik gespielt hat.“

Wie die Hausherren zum Erfolg kommen wollten, war früh erkennbar: weite Bälle in den Laufweg von Robert Weidel. Darauf aber hatten sich die Grün-Weißen eingestellt. Michael Kinshofer und Kaspar Obermüller ließen ihren Ex-Mannschafts-Kollegen nicht zur Geltung kommen. Nur in der zehnten Minute brannte es lichterloh im Strafraum von Benedikt Zeisel. Erst holte der TuS-Keeper einen Freistoß von Pascal Engl aus dem Kreuzeck, und bei einem weiteren Schuss von Engl stand ihm Fortuna zur Seite. Der Ball prallte von der Latte an den Pfosten. Die Gäste hingegen präsentierten sich effektiver. Der einzige gefährliche Angriff vor der Pause führte zum 1:0 (30.). Suheil Amadodin flankte exakt in den Laufweg von Christian Obermeier, und der auffälligste Spieler der Partie schob ein.

Nach dem Seitenwechsel änderten die Holzkirchner ihre Taktik. Sie spielten voll auf Angriff und schnürten den Gegner förmlich in dessen eigener Hälfte ein. Max Gögler köpfte eine Ecke knapp neben den Pfosten (49.), dann verfehlte Obermeier das Tor nur um Zentimeter. Der dritte Versuch war erfolgreich: Gögler fand Obermeier mit einer Flanke über das halbe Spielfeld, und Obermeiers Flachschuss von der Strafraumgrenze landete unhaltbar zum 2:0 im Netz (51.). Eine weitere passgenaue Vorlage des eingewechselten Nicki Lankes kam abermals zu Obermeier, und der wurde im Sechzehner gelegt. Den Strafstoß vollstreckte Basti Zeitelhack souverän (69.). Nach einer schnellen Ball-Stafette über Obermeier und Loisl Plodek landete der Ball bei Amadodin, und schon stand es 4:0 (73.). „Sogar nach dem 4:0 war die Mannschaft noch hungrig – Kompliment“, sagt Saft. Obermüller traf an die Querlatte (80.), und Stefan Kinshofer scheiterte am Torwart. Verzeihlich.

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