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Dem Glück eine Chance geben: Damit das Wunder geschehen kann, muss Hausham (in Rot) in Aying gewinnen.

Alles oder nichts

SG Hausham bei den SF Aying mit Feuer im Herzen

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Vier Mannschaften im heißen Kampf darum, die Abstiegsrelegation zu vermeiden – und mit dem ASV Antdorf und der SG Hausham sind die beiden Absteiger so gut wie festgeschrieben.

Mit dieser Situation müssen sich die Knappen derzeit auseinander setzen, wenn sie die Tabelle analysieren.

Es stehen zwar noch drei Spieltage aus, aber rein rechnerisch reichen ohne Schützenhilfe nicht einmal drei Siege, um einen Platz nach oben zu klettern. Es könnte aber auch anders laufen. Dazu müsste aber zuerst einmal den Haushamern ein Sieg an diesem Sonntag gelingen.

Die Sportfreunde Aying stecken auch im Abstiegs-Schlamassel, und die Erfolgserlebnisse der vergangenen Wochen sind minimal: 0:3 gegen den SV Ohlstadt, 0:2 gegen den TSV Otterfing und ein 3:3-Remis bei der DJK Waldram. „Das zählt nicht“, meint Haushams Trainer Hans Ostner. „Wir müssten auch gewinnen, wenn Aying zuletzt zu neun Punkten gekommen wäre.“

Der SG-Coach kann seiner Mannschaft grundsätzlich keinen Vorwurf machen. Dass die DJK Waldram in der letzten Minute noch den Ausgleich zum 2:2 schaffte, war irgendwo auch Pech, und beim torlosen Derby gegen die Reserve des TuS Holzkirchen waren durchaus Chancen gegeben, in Führung zu gehen. Schlussendlich aber bleiben aktuell vier Punkte Rückstand auf das seit Monaten fixierte Ziel, die Abstiegsrelegation zu erreichen. „Der Demmel schießt, sobald er am Sechzehner ist, und der Wohlschläger ist brandschnell und dribbelstark“, beschreibt Ostner die gefährlichsten Waffen des Gegners.

Wenn aber die Haushamer Spieler ihr Leistungsvermögen auf dem Platz abrufen, was in den vergangenen Wochen auch regelmäßig klappte, sollten diese Waffen stumpf bleiben. „Auch wenn wir es ohne fremde Hilfe nicht mehr schaffen können, werden wir das erste unserer drei Endspiele mit Feuer im Herzen angehen“, sagt Ostner. „Abgerechnet wird am 1. Juni. Vorher nicht“.

ko

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