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Viele Pokale holten die Nordischen des TSV Hartpenning im vergangenen Winter und zeigten, dass sie zu den besten Nachwuchssportlern der Region gehören.

Ski beim TSV Hartpenning

Das Saison-Highlight der Nordischen fiel aus

  • vonHeidi Siefert
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Mit guten Leistungen überzeugten die Nordischen des TSV Hartpenning, das Highlight des Winters musste aber ausfallen.

Hartpenning – Trotz Schneemangel und Corona waren die Hartpenninger Langläufer nicht schlechter als in den vergangenen Jahren. „Ganz im Gegenteil“, freut sich TSV-Trainerin Katharina Meixner. Mit beeindruckender Begeisterung und einer Vielzahl von Top-Platzierungen sei das ganze Team der Nordischen der Star einer besonderen Saison, in der man von der S8 bis zur AK4 aktiv im Wettkampfgeschehen vertreten war.

Vom gleichermaßen anstrengenden wie lustigen und geselligen Trainingsauftakt im Mai bis zum abrupten Saisonende im März ließen allein die 30 Nachwuchsathleten in Wettbewerben von regionaler bis nationaler Ebene aufhorchen. In 22 Rennen standen sie 64 Mal auf dem Stockerl und davon 29 Mal ganz oben. Magdalena Meixner, Rosali Schmidt, Franzi Zuber und Biathletin Magdalena Frey werden auch im kommenden Winter im Kader des Bayerischen Skiverbands (BSV) stehen. Mit Annalena Reichhart wurde nun eine fünfte Hartpenningerin in die Elite-Truppe des BSV aufgenommen.

Elf von 28 Hartpenningern beim Sport-Conrad-Cup auf dem Stockerl

Verspätet hatten die regionalen Rennen in Achenkirch begonnen, wohin der SC Lenggries zu einem ersten Proberennen ausgewichen war, ehe am 26. Januar in Bayrischzell der Raiffeisencup eröffnet wurde. 28 Schüler und Jugendliche sowie einige Erwachsene vertraten den TSV bei den vier möglichen Rennen und sorgten mit starken Resultaten dafür, dass Hartpenning in der Serie hinter Lenggries und vor den SF Gmund Zweiter der Vereinswertung wurde. Viktoria Reichhart, Marinus Rummel, Maria Meixner, Emilia Spitzer, Marinus Meixner und Annalena Reichhart gewannen ihre Altersklassen. Franziska Reichhart, Quirin Gschwendtner und Magdalena Meixner wurden Zweiter, Amalie Westner und Valentin Aigner Dritter.

Ähnlich war die Bilanz beim Sport-Conrad-Cup, der Rennserie der Region vier, die ihren Höhepunkt in der Regionsmeisterschaft hatte, bei der an einem Wochenende Cross und Duathlon ausgetragen werden. „Mit Annalena Reichhart kommt wie schon in den vergangenen drei Jahren auch heuer eine Regionsmeisterin aus Hartpenning“, so Katharina Meixner über das i-Tüpfelchen einer insgesamt erfolgreichen Serie, in der elf von 28 TSV-Athleten in der Gesamtwertung aufs Stockerl kamen: Viktoria Reichhart, Marinus Rummel, Maria Meixner, Marinus Meixner und Annalena Reichhart als Erste, Quirin Gschwendtner und Magdalena Meixner als Zweite und Rosali Schmidt, Antonia und Franziska Reichhart als Dritte.

Hartpenninger gut bei Deutschland Pokal

Allein dass elf junge Hartpenninger bei den Bayerischen Meisterschaften starten durften, für die man in St. Ulrich am Pillersee noch Schnee gefunden hatte, war ein Erfolg. Dass mit Annalena Reichhart (W14) und Rosali Schmidt (W16) zwei Mädchen Vizemeisterin wurden, freute die Oberlandler besonders.

Fünf Schüler und drei Jugendliche hielten die Hartpenninger Fahnen schließlich in den höchsten deutschen Nachwuchs-Rennserien hoch. 13 Deutschland-Pokal-Rennen der Jugend gab es, in denen Rosali Schmidt einen starken 15. Platz im Gesamtklassement erzielte. Ihre beste Einzelplatzierung war Rang zehn. Franzi Zuber (33. gesamt, 19. als bestes Einzelresultat) und Magdalena Gschwendner mit einem 31. Rang im hochkarätigen Feld von Deutschlands Besten rundeten das gute Resultat ab.

Meixner: „Frau Holle war heuer im Urlaub“

Etwas wehmütig schaut man auf den Deutschen Schülercup (DSC), der erstmals in Hartpenning gastieren sollte: „Leider war Frau Holle heuer im Urlaub. Wir hätten uns sehr gefreut, dieses Ereignis mit Unterstützung von SC Gaissach, SC Lenggries und SC Hochvogel München ausrichten zu dürfen“, bedauert Katharina Meixner.

Nach intensiver Suche habe man im gesamten Oberland keine DSC-taugliche Loipe finden können. Vier Rennen gab es, bei denen die schnelle Annalena Reichhart Sechste wurde (bestes Einzelresultat Platz vier), Marinus Meixner Elfter (8.), Magdalena Meixner 24. (11.) und Magdalena Frey 29. (18.). Quirin Gschwendtner wurde bei seinem DSC-Start 28.

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