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Spitzentrio Wörnsmühl, Fischbachau und Irschenberg setzt sich in der A-Klasse ab

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Nicht viel funktioniert hat beim SV Warngau (grün) im Spitzenspiel beim SC Wörnsmühl.
Nicht viel funktioniert hat beim SV Warngau (grün) im Spitzenspiel beim SC Wörnsmühl. © Ralf Poeplau

In der A-Klasse drei setzt sich das Spitzentrio langsam ab, während das Mittelfeld immer breiter wird. Das Duell der Punktlosen findet einen klaren Sieger.

Landkreis – Deutliche Siege feiern in der Fußball-A-Klasse der TSV Irschenberg bei der SG Waakirchen/Schaftlach und der TSV Schliersee beim SV Parsberg. Über Heimsiege freuen sich dagegen der SC Wörnsmühl, der TSV Hartpenning und die Sportfreunde Fischbachau, während Wall nach Rückstand noch einen Punkt holt. Das Duell der Aufsteiger entscheidet Türk Spor Hausham für sich.

SG Waakirchen/Schaftl. – TSV Irschenberg 0:4 (0:4)

Tore: 0:1 Maier (34.), 0:2 Kink (39.), 0:3 Moser (40.), 0:4 Durm (43.).

Dem TSV Irschenberg haben gegen die SG Waakirchen/Schaftlach zehn höchsteffiziente Minuten gereicht, um einen deutlichen Sieg einzufahren. In der Schlussphase des ersten Durchgangs überrannte der TSV die SG förmlich. Zuvor hatte sich den Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten geboten. „Wir haben davor zwei hundertprozentige Torchancen nicht genutzt“, hadert SG-Trainer Vincent Lechner. Ähnlich ergeht es Irschenbergs Trainer Marcus Huber, der auch schon vor den vier Treffern durch vier unterschiedliche Torschützen ein leichtes Chancenplus aufseiten seiner Mannschaft ausgemacht haben will. Im zweiten Durchgang wurde die Partie zum lauen Sommerkick, der vor sich hin plätscherte, sodass es beim 4:0-Erfolg für Irschenberg blieb.  emi

SC Wörnsmühl – SV Warngau 3:1 (3:0)

Tore: 1:0 A. Fichtner (15.), 2:0 Nguema (35./ET), 3:0 A. Fichtner (45.), 3:1 Klaus (67./FE).

Der SC Wörnsmühl hat sein Heimspiel gegen den SV Warngau mit 3:1 gewonnen und damit seine Aufstiegsambitionen unterstrichen. Wörnsmühls Trainer Klaus Wörndl fand dabei, dass sein Team den besseren Tag erwischte. „Meine Jungs waren auf den Punkt da. Speziell in den ersten 45 Minuten hatten wir eine deutliche spielerische Überlegenheit“, sagt Wörndl. Im ersten Durchgang legte seine Elf mit den drei Treffern auch den Grundstein für den Erfolg. Und musste der SC vergangene Woche gegen Wall nach einer 3:0-Halbzeitführung noch zittern, blieb es gegen Warngau für den Coach entspannter. „Die Erfahrung gegen Wall hat uns heute geholfen, weil wir diese Fehler nicht mehr gemacht haben“, meint Wörndl. Er sei mit dem Auftreten seiner Mannschaft rundum zufrieden. Für Warngau hingegen ist die Niederlage ein Dämpfer, denn auch der SV hätte den Anschluss an die Tabellenspitze halten können.  emi

SV Arget – SC Wall 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Käser (10.), 1:1 Stoib (74.).

Für Bobby Bernöcker fühlt sich das Unentschieden in Arget wie eine Niederlage an. „Wir haben über 90 Minuten das Spiel gemacht. Arget hat nur auf lange Bälle über Konter gelauert“, berichtet der Trainer des SC Wall, wie das Spiel im Sauerlacher Ortsteil ablief. Aber genau über einen solchen weiten Ball kam Arget zum 1:0, und ohne eine Superparade des Waller Keepers wäre auch das 2:0 gefallen. Nach dem Seitenwechsel igelten sich die Platzherren vollkommen ein. Wall rollte Angriff um Angriff nach vorne und kam so auch zum vollkommen verdienten Ausgleich. „Unsere Chancenverwertung war grottenschlecht“, trauert Bernöcker einem Sieg hinterher.  ko

TSV Hartpenning – SV Miesbach II 4:2 (0:2)

Tore: 0:1 Großer (32.), 0:2 Großer (43.), 1:2 Burggraf (62.), 2:2 Burggraf (64.), 3:2 Noderer (70.), 4:2 Weindl (80./FE).

Vom Anpfiff weg bauten die Platzherren Druck auf, aber die Tore schossen die Gäste. Zumindest bis zur Pause. „Mehr Kurzpassspiel und flache Bälle“, forderte Werner Klinke in der Halbzeitpause. Die Burschen setzten die Anweisung des Trainers um und sorgten so für eine komplett andere zweite Halbzeit. Und es waren die Joker, die stachen. Der eingewechselte Maximilian Burggraf traf doppelt, der wieder eingesetzte Johannes Noderer netzte auch ein. „Wir haben mehr investiert und nach der Pause auch super kombiniert“, sagt Klinke. Dass in der Schlussphase ein zweiter Elfmeter nicht gegeben wurde, hatte somit keine Folgen.  ko

SF Fischbachau – TSV Bad Wiessee 3:0 (2:0)

Tore: 1:0 Isenmann (21.), 2:0 Godeanu (30.), 3:0 Kraushofer (89.).

Ohne den verhinderten Torjäger Jan Welker traten die Wiesseer in Fischbachau betont defensiv auf, und die Platzherren hatten damit anfangs ihre Mühe. „Echt clever und abgezockt“, lobte Sportfreunde-Trainer Thomas Gschwendtner die Spielanlage der Gäste. Aber bei seinen Burschen hatte er maximal die Torausbeute zu bemängeln – auch wenn es nach 30 Minuten bereits 2:0 stand. Die spielerische und auch läuferische Dominanz der Fischbachauer prägte auch den zweiten Abschnitt. Auch wenn das 3:0 erst in der Schlussphase nach einer Ecke fiel, nachdem der Gästetorwart noch einen Elfmeter gehalten hatte, bestand in dieser Partie nie ein Zweifel, dass der Bessere den Sieg davonträgt.  ko

SV Parsberg – TSV Schliersee 0:4 (0:1)

Tore: 0:1 Loew (45.+1), 0:2 Simsch (52.), 0:3 Davic (62.) 0:4 Simsch (91.).

Bernd Bleinroth hat den SV Parsberg erst heuer übernommen. Aber so ein schwaches Spiel wie gegen den TSV Schliersee hatte der Parsberger Trainer bislang noch nicht von seinen Burschen gesehen. „Nur der Torwart hatte Normalform“, murrt Bleinroth, „über die anderen decke ich besser den Mantel des Schweigens.“ Die Gäste mussten gar nicht groß aufspielen, um zu Treffern zu kommen. Die Parsberger luden sie mit unerzwungenen Fehlern förmlich dazu ein. „Ist gut gelaufen“, freut sich Peter Fischer, der seinen Bruder Sebastian als Coach der Schlierseer vertrat, „wir hätten auch mehr als vier Tore machen können. Aber Parsberg hat es uns auch leicht gemacht.“   ko

SF Föching – Türk Spor Hausham 2:6 (0:3)

Tore: 0:1/0:2/0:3 Palivec (16., 34., 45.), 1:3 Heitmann (49.), 2:3 Saxinger (50.), 2:4 Majdic (54.), 2:5 Stettinger (56.), 2:6 Turgut (69.).

Das Duell der beiden Punktlosen hat einen klaren Sieger: Türk Spor Hausham. „Wir waren heute sehr dominant und spielerisch richtig gut“, sagt der Sportliche Leiter Ender Sarbalkan. „Es fällt uns ein richtiger Stein vom Herzen.“ Insbesondere im ersten Durchgang zeigten die Haushamer, dass sie den ersten Saisonsieg einfahren wollten. Marek Palivec sorgte mit einem lupenreinen Hattrick für eine komfortable 3:0-Pausenführung. „Trotzdem sind wir mit einer super Moral aus der Pause herausgekommen“, meint Föchings Trainer Andreas Theofilidis. Zwei schnelle Tore nach dem Seitenwechsel machten die Begegnung noch einmal spannend. Obendrein verschossen die Hausherren einen Foulelfmeter. Als dann Haushams Tom Majdic zum 4:2 traf, war der Föchinger Widerstand gebrochen. Zwei weitere Tore der Gäste aus Hausham machten den 6:2-Kantersieg perfekt.  meh

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