Schwerer Stand: Obwohl Hoffenheim (in Rot) ein starkes Spiel bot, reichte es gegen Fürth nur zu einem 2:2.
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Schwerer Stand: Obwohl Hoffenheim (in Rot) ein starkes Spiel bot, reichte es gegen Fürth nur zu einem 2:2.

TSG Hoffenheim beendet Trainingslager in Rottach mit 2:2 gegen Greuther Fürth – Lob für Julian Green

Test mit Wettkampfcharakter: Hoffenheim spielt in Rottach gegen Fürth 2:2

  • Sebastian Schuch
    VonSebastian Schuch
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Zum Abschluss des Trainingslagers in Rottach-Egern spielte die TSG Hoffenheim gegen Greuther Fürth 2:2. Mit dabei: der Miesbacher Julian Green.

Rottach-Egern – Nach dem Schuften im Trainingslager wartet zum Abschluss ein Testspiel. Das kennen die Vereine aus der Region, das ist auch bei den Profis so. Im Fall der TSG Hoffenheim wurde das Trainingslager auf dem Sportplatz in Rottach-Egern von zwei Testspielen eingerahmt. Eines in Heidenheim während der Anreise – und dem am Samstag in Rottach gegen Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth. Bei den Kleeblättern mit dabei: der Miesbacher Julian Green.

Der 26-Jährige dürfte mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen in das Spiel über zweimal 30 und einmal 45 Minuten gegangen sein. Beim Trainingslager in Neukirchen war er dem Vernehmen nach einer der Besten und schoss im internen Testspiel der Fürther drei Tore. Ein gutes Zeichen, schließlich hat er sich gemeinsam mit Fürth und dem amerikanischen Verband für die Vorbereitung und gegen den Gold Cup entschieden. Und Einsatz war von Green auch gegen Hoffenheim gefragt.

Die Fürther erwischten einen Traumstart, Branimir Hrgota traf mit dem ersten Angriff. Und auch wenn die TSG in der Folge die Kontrolle übernahm und einen Elfmeter verweigert bekam, schlug zu Beginn des zweiten Drittels erneut das Kleeblatt zu, diesmal mit Havard Nielsen. „Wir kommen leider schlecht ins Spiel. Das ist etwas, das wir ganz schnell abstellen müssen“, sagte Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß. „Das ist definitiv ein Thema.“ Nach gut 40 Minuten erzielte Jacob Brunn Larsen den Anschlusstreffer für die TSG, Georginio Rutter glich im Schlussabschnitt zum 2:2-Endstand aus.

Green nutzte freie Tage in der Heimat

„Es war ein guter Test für uns. Hoffenheim hat eine starke Mannschaft, wir hätten am Ende auch gewinnen können. Aber ich denke, es war ein gerechtes Unentschieden“, sagte Green, der die ersten zwei Drittel durchspielte.

Eine gute Vorbereitung hat Julian Green (2.v.r) gezeigt.

Der Miesbacher war in dieser Partie vor allem kämpferisch gefordert, zeigte in einigen Zweikämpfen seine Klasse und leitete kurz vor Ende des zweiten Drittels mit einem starken Tackling vor dem eigenen Strafraum gegen Brunn Larsen einen vielversprechenden Konter ein, an dessen Ende Hrgotas Schuss geblockt wurde.

Dass Fürth in der Vorbereitung noch ohne Sieg ist (0:1 gegen Bayern II und Würzburg, 1:1 gegen Ingolstadt), ist für Green kein Problem: „Man gewinnt immer gerne. Aber ob es jetzt ein Sieg war oder ein Unentschieden, ist nicht ausschlaggebend dafür, wie es weitergeht.“ Auch Fürths Trainer Stefan Leitl wollte das Ergebnis nicht zu hoch hängen: „Insgesamt war es ein guter Abschluss für uns.“ Daher gab er den Spielern zwei Tage frei.

Diese Zeit nutzte Green am gestrigen Sonntag und heute, um vor der heißen Phase der Saisonvorbereitung und dem Bundesliga-Start Kraft in der Heimat zu tanken. „Ich bleib’ gleich hier“, sagte er lachend.

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