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Fangbereit: Die Nachwuchstorhüter hatten jede Menge Spaß beim kontaktlosen Training des SV Waakirchen und des TSV Schaftlach in Zusammenarbeit mit Flying Goalie. 

22 Jugendliche nahmen teil

Torwart-Camp beim SV Waakirchen: „Die Ballschussmaschine war der Wahnsinn“

  • vonMarkus Eham
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Unter strengen Auflagen haben der SV Waakirchen-Marienstein und der TSV Schaftlach ein Towrtwart-Camp für Kinder unter 14 Jahren verantstaltet.

Waakirchen/Schaftlach – Es ist ein großer Schritt in Richtung Normalität gewesen. Für 22 Jugendliche, alle unter 14 Jahre alt, ging es auf der Anlage des SV Waakirchen nach langer Zeit wieder zurück auf den Fußballplatz. Denn: In Zusammenarbeit mit Flying Goalie organisierten der SV und der TSV Schaftlach ein professionelles Torwarttraining für Kinder aus der Region - natürlich kontaktlos und unter strengsten Hygieneauflagen in Kleingruppen. „Man hat den Kindern einfach eine extreme Freude angemerkt“, sagt Franz Öttl, der Organisator des Camps. „Mir ist richtig das Herz aufgegangen.“

Dabei gestaltete sich die Planung in Zeiten der Corona-Pandemie mehr als schwierig. Zunächst sollten die Trainingseinheiten nämlich in den Osterferien stattfinden. Daraus wurde aus bekannten Gründen nichts. Der zweite Anlauf klappte dann aber endlich. „Ich bin einfach froh, dass wir es nun durchführen konnten“, sagt Öttl. „Schließlich hat mein Sohn Julian das Camp schon im vergangenen Jahr in Rottach-Egern durchlaufen“, erinnert sich der 38-Jährige. So kam dann auch der Kontakt zu Flying Goalie zustande. Und als ehemaliger Torhüter war Öttl sowieso gleich Feuer und Flamme für das gemeinschaftliche Projekt.

Und das Training hatte es durchaus in sich. Neben Übungen zur Fang- und Torwarttechnik standen auch zahlreiche schweißtreibende Koordinationseinheiten auf dem Programm. „Die Inhalte waren einfach sehr facettenreich“, freut sich Öttl und fügt an: „Auch die Resonanz der Eltern ist überaus gut gewesen.“

Das absolute Highlight schlechthin: die Ballschussmaschine. Eine großartige Schulung für die Reaktionsfähigkeit der Kleinen. „Das war für die Kinder natürlich der Wahnsinn“, betont Öttl. Nicht zuletzt deshalb hoffen er und die beiden Vereine auf eine Fortsetzung. „Ich gehe bei der positiven Resonanz davon aus, dass es noch mal stattfinden wird“, sagt Öttl. „Die Zusammenarbeit mit Flying Goalie war super und unkompliziert.“ Dann hoffentlich aber unter normalen Bedingungen.

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