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TSV Otterfing: „Es wird peu à peu besser“ - Routinier Andreas Schmalz glaubt an den Klassenerhalt

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Von: Sebastian Schuch

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Technisch versiert hilft Andreas Schmalz dem TSV Otterfing in der Bezirksliga.
Technisch versiert hilft Andreas Schmalz dem TSV Otterfing in der Bezirksliga. © Thomas Plettenberg

Der TSV Otterfing steckt mitten im Abstiegskampf der Bezirkliga Ost. Mittelfeld-Motor Andreas Schmalz ist mit Blick auf die Rückrunde dennoch optimistisch.

Otterfing – Andreas Schmalz als Routinier im Kader des TSV Otterfing zu bezeichnen, ist fast untertrieben. An seine 43 Lenze kommt nicht einmal Abteilungsleiter Dominik Urban (41) heran. Trotzdem stand Schmalz in dieser Saison regelmäßig von Beginn an in auf dem Platz und versuchte, seine Erfahrung in den Abstiegskampf der Bezirksliga Ost einzubringen.

Und er ist guter Dinge, dass der Klassenverbleib gelingt. „Bis auf ein-, zweimal konnten wir mithalten, das macht Mut für die Rückrunde“, sagte er im Gespräch mit Fußball Vorort.

Aufsteiger TSV Otterfing muss sich erst an die neue Liga gewöhnen - Aber: „Es wird peu à peu besser“

Dabei sei es nicht verwunderlich, dass Otterfing in der Premierensaison gegen den Abstieg spiele. Immerhin kämpfte der TSV schon vor zwei Jahren, noch vor Schmalz’ Zeit, gegen den Abstieg in der Kreisliga, und in der Corona-Saison 2020/21 gelang erstmals der Aufstieg in die Bezirksliga. So eine Entwicklung brauche Zeit. Wenngleich Schmalz durchaus Steigerungspotenzial sieht. „Wir machen zu viele Fehler, die zu Gegentoren führen.“ Das liege auch an der neuen Spielklasse. Aber: „Es ist peu à peu besser geworden in der Vorrunde.“

Im Gespräch gab Schmalz auch Einblick in die Gründe seines Wechsels von Baldham nach Otterfing. „Der Hauptgrund war, dass ich aufgrund der Familie zurückschrauben wollte“, erklärte der Mittelfeldspieler mit Blick auf seine beiden Töchter. Dass Mike Probst, den er aus Baldham kannte, zu diesem Zeitpunkt schon rund eineinhalb Jahre Trainer am Nordring war, war aber auch ein Faktor: „Das hat die Entscheidung erleichtert, weil ich von Otterfing keinen kannte – auch wenn ich nur sieben Minuten weg wohne.“

„Die Entscheidung naht, ich werde nicht bis 50, 60 spielen.“

Andreas Schmalz über sein bevorstehendes Karriereende.

Angesprochen auf sein Alter sah Schmalz das „Hauptproblem“ in seiner Fitness, „dass ich körperlich noch so mithalten kann, dass es funktioniert“. Aber klar sei für ihn: „Die Entscheidung naht, ich werde nicht bis 50, 60 spielen.“ Konkret hat er für sein Karriereende das Saisonende im Blick. „Es kann sein, dass ich damit jetzt den einen oder anderen im Verein überrasche“, gibt Schmalz bei dieser Aussage zu.

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