Schedel gab nach vier Jahren sein Comeback beim TuS und das zwischen den Pfosten.
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Schedel gab nach vier Jahren sein Comeback beim TuS und das zwischen den Pfosten.

„Auf der Linie hat er noch Luft nach oben“

TuS Holzkirchen: Schedel-Comeback als Torhüter bei Zehn-Tore-Spektakel

  • vonMarkus Eham
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Schedel gibt nach vier Jahren Fußballabstinenz sein Comeback zwischen den Pfosten. Das Spiel gegen Sauerlach gewann der TuS mit 7:3.

Holzkirchen – Für Simon Schedel war es ein ganz besonderes Spiel. Und das in doppelter Hinsicht: Einerseits kam die TuS-Legende, die 2016 eigentlich ihre Karriere beendet hatte, im Testspiel beim TSV Sauerlach unverhofft zu ihrem Comeback. Andererseits musste der gelernte Abwehrspieler – aufgrund großer Personalnot – zwischen die Pfosten. „Man hat gesehen, dass er fußballerisch was kann. Aber auf der Linie hat er noch Luft nach oben“, sagt TuS-Trainer Kemal Kilic nach dem 7:3-Sieg seines Teams mit einem Schmunzeln. „Zum Schluss hat er ein paar richtige Dinger herausgeholt.“

TuS Holzkirchen: Schedels Vordermänner erleichterten ihm den Job

Schedels Vorderleute machten es ihm anfangs relativ leicht. „Die erste Halbzeit war sehr laufintensiv, und wir haben über außen deutlich besser gespielt als zuletzt“, meint Kilic. Die logische Konsequenz: Die Grün-Weißen führten nach Toren von Riccardo Ferraro (2) und Johann Fuchs mit 3:1.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Semir Ljumani prompt auf 4:1 – die Vorentscheidung. In der Schlussphase wurde es mit fünf weiteren Treffern wild. Die TuS-Kicker brachten den Sieg nach zwei weiteren Ljumani-Toren und einem von Drilon Shukaj in trockene Tücher.  meh

TSV Sauerlach – TuS Holzkirchen II 3:7 (1:3)

Tore: 0:1 Ferraro (15.), 1:2 Ferraro (33.), 1:3 Fuchs (40.), 1:4 Ljumani (47./FE), 2:5 Shukaj (78.), 2:6 Ljumani (83.), 3:7 Ljumani (87.).

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