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TuS Holzkirchen gegen Landshut: Voller Fokus auf einen guten Abschluss

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Ende gut – Hinrunde umso besser: Der TuS Holzkirchen hat sich in der ersten Saisonhälfte zu den Top-Teams der Landesliga gemausert und will sich mit einem Sieg gegen Landshut in der Spitzengruppe etablieren.
Ende gut – Hinrunde umso besser: Der TuS Holzkirchen hat sich in der ersten Saisonhälfte zu den Top-Teams der Landesliga gemausert und will sich mit einem Sieg gegen Landshut in der Spitzengruppe etablieren. © Stefan Schweihofer

Der TuS Holzkirchen hat eine gute Hinrunde hinter sich. Zum Abschluss will die Mannschaft von Joe Albersinger jetzt auf keinen Fall zweimal in Folge verlieren.

Holzkirchen – Die Landesliga-Hinrunde des TuS Holzkirchen ist und bleibt unerwartet erfolgreich. Daran wird auch das letzte Kräftemessen des ersten Saisonteils vor heimischem Publikum gegen die SpVgg Landshut nichts ändern. Mit einem Sieg würden die Mannen von Trainer Joe Albersinger dieses Kapitel natürlich allzu gerne abrunden – nicht nur um Kontakt zu den Top Vier der Liga zu halten, sondern auch, um die knappe 1:2 Pleite gegen Karlsfeld vergessen zu machen.

„Karlsfeld hat uns in der ersten Halbzeit überrumpelt, und wir haben kein Gegenmittel gefunden“, erinnert sich TuS-Torhüter Benedikt Zeisel an die schmerzhafte Pleite des vergangenen Spieltags. „Wir müssen es wieder hinbekommen, von der ersten Minute an 100 Prozent abzurufen.“

Und das gegen einen Gegner, der bisher zwar eine ziemlich wechselhafte Spielzeit erlebt hat, jedoch seit drei Partien ungeschlagen ist. Dem SV Bruckmühl und den Eggenfeldenern trotzte die Spielvereinigung je einen Punkt ab, und den FC Töging schlugen die Kicker von Trainer Georg Sewald klar mit 3:1. Die Holzkirchner haben aus den vergangenen Jahren zwar überwiegend positive Erinnerungen an diese Duelle, Zeisel warnt aber: „Landshut hat eine sehr starke Jugend, und ich bin mir sicher, dass sie volle 90 Minuten marschieren werden.“

Sinnbildlich für diese begabte Landshuter Jugend steht Kenneth Sigl: Der Stürmer erzielte mit seinen 19 Jahren schon zwölf Saisontore und steht damit auf dem dritten Rang der Torjägerliste. TuS-Abwehrboss Alexander Zetterer dürfte es also zur Chefsache machen, den brandgefährlichen Angreifer im Verbund mit seinen Kollegen Sebastian Bauer, Felix Höger und Yasin Keskin zu neutralisieren.

Diesmal könnte Coach Albersinger darüber hinaus auch sofort mit einer Doppelsechs – bestehend aus Kapitän Maxi Drum und Youngster Florian Siebler – starten, sodass das Duo schon weiter vorne abräumen kann. „Wir werden als Kollektiv versuchen, ihn in den Griff zu bekommen“, bestätigt Zeisel.

Neben den Langzeitverletzten Toni Bauer, Sepp Kollie, Aron Mättig sowie den sich im Lauftraining befindlichen Benedikt Löhnert und Stefan Lechner muss der TuS ausschließlich um den Einsatz von Sean Erten bangen. Der erfahrene Mittelfeld-Wirbelwind kränkelte unter der Woche und könnte es nicht rechtzeitig schaffen, fit zu werden. Unabhängig davon, was nach Spielende herausspringt, stellt Zeisel abermals klar, weshalb seine Truppe überhaupt so eine erfolgreiche Hinserie spielen konnte: „Wir haben es geschafft, einen harmonischen, aber erfolgshungrigen Kader zusammenzustellen.“ (Hans Spiegler)

Zum Spiel

Samstag, 23. Oktober, 14 Uhr, Stadion an der Haidstraße.

Voraussichtliche Aufstellung: Zeisel – Höger, S. Bauer, Zetterer, Keskin – Siebler, Drum, Gulielmo – Korkor, Seidl, Fischer.

Auf der Bank: Hartl, Elouafai, Paal, Krepeck, Erten, A. Bauer, Feurer, Lindner.

Schiedsrichter: Sascha Voglgsang.

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