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Unter Druck: Der TuS Holzkirchen (in Weiß) hatte gegen die Gäste aus Traunstein durchaus seine Momente, doch der Gegner nutze seine Chancen konsequenter.

TuS Holzkirchen unterliegt Traunstein mit 72:78

Den Basketballern fehlt der Scorer

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Mal obenauf, mal unter Druck – der TuS Holzkirchen hatte im Heimspiel gegen die DJK Traunstein durchaus seine Chance, als Sieger vom Feld zu gehen.

Dass die Bezirksoberliga-Mannschaft von Trainer Sebastian Trott sich aber mit 72:78 (35:36) geschlagen geben musste, hatte eine einfache Ursache: Die Gäste münzten ihre Phasen, in denen sie überlegen waren, konsequent in Punkte um.

„Es war auf jeden Fall ein Spiel auf Augenhöhe“, stellt TuS-Abteilungsleiter Ludwig Gößl fest. Das erste Viertel gehörte den Holzis, die es auf bis zu zehn Punkte Vorsprung schafften, doch im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer ein Spiel mit umgekehrten Vorzeichen: Die Gäste drückten, kamen dem Ausgleich immer näher und gingen mit einem Zähler Vorsprung sogar in die Pause.

„Man sagt über Basketball, dass es ein „game of runs“ ist“, stellt Gößl fest. „Das hat man auch gegen Traunstein gesehen. Jedes Team hatte seine Phase, aber wir haben unsere nicht so nutzen können wie der Gegner.“ So ging das dritte Viertel mit 18:16 an die Holzis, doch im letzten Abschnitt war Traunstein wieder am Zug – und wie: Mit 26:19 entschieden die Gäste das letzte Viertel für sich und machten damit den Sieg klar.

Dabei hat Gößl zwei Schwächen ausgemacht, die der TuS nicht beheben konnte. „Zum einen hatten wir keine gute Verwertungsquote bei den Freiwürfen“, zählt der Abteilungsleiter auf, „und zum anderen fehlte uns der Scorer, der richtig vorlegt und die anderen mitzieht.“ Zwar gelangen Clemens Weinzierl 13 sowie Harold Martinez, Marc Gricar und Daniel Frystacki je zwölf Punkte, „aber der Gegner hatte halt auch Scorer, die auf 25 kamen.“ In der Summe mache das durchaus etwas aus.

An diesen Schwächen soll nun gezielt gearbeitet werden. „Die Niederlage ist kein Beinbruch“, sagt Gößl. „Gegen Traunstein kann man verlieren. Die Mannschaft steckt das weg, das Spiel ist abgehakt. Wir wissen, wo wir ansetzen müssen,“

In der Tabelle liegt der TuS Holzkirchen nach der 72:78-Niederlage aktuell auf Platz vier, punktgleich mit der DJK Traunstein. Beide haben – wie auch der zweitplatzierte TSV Vaterstetten – 16 Punkte auf dem Konto. Allerdings hat sich der TuS eine Niederlage mehr als Traunstein geleistet.

Doch die Holzis können dranbleiben, wie Gößl sagt. Nächster Gegner ist in zwei Wochen die Regionalliga-Reserve der Baskets Vilsbiburg. „Gegen die haben wir im Hinspiel bereits gewonnen“, erinnert der Abteilungsleiter. „Einfach wird es aber nicht.“

ddy

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