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Einzige Sturmspitze des TuS Holzkirchen (in Schwarz) war am Sonntag Semir Ljumani (M.). Der 21-Jährige hatte die größte Chance zum Ausgleich gegen den TSV 1860 München II.
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Fanclub: Unterstützung von den Rängen hatte Marco Höferth, der in der 84. Minute eingewechselt wurde.
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Was meinst Du, geht noch was? Holzkirchens Trainer Jens Eckl (l.) und Co-Trainer Jozo Ereiz
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Verdienter Ausgleich fällt nicht: TuS Holzkirchen unterliegt TSV 1860 München II knapp
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Verdienter Ausgleich fällt nicht: TuS Holzkirchen unterliegt TSV 1860 München II knapp

Fußball Bayernliga Süd

Verdienter Ausgleich fällt nicht: TuS Holzkirchen unterliegt TSV 1860 München II knapp

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Es hat nicht sollen sein: Knapp muss sich der TuS Holzkirchen mit 0:1 gegen den TSV 1860 München II geschlagen geben. Der verdiente Ausgleich wollte einfach nicht fallen.

Holzkirchen – Die 165 Zuschauer, die gestern Nachmittag an die Holzkirchner Haidstraße gekommen waren, waren durchaus zufrieden. Der Grund: Die Fußballer des TuS zeigten im vorletzten Heimspiel der Bayernliga-Saison eine achtbare Leistung. Dennoch lief es für die Holzkirchner wie schon so oft in dieser enttäuschenden Spielzeit: Am Ende jubelte wieder einmal der Gegner. In diesem Fall der TSV 1860 München II, der sich nach 90 Minuten denkbar knapp mit 1:0 durchsetzte. „Heute hat eine einzige Standardsituation das Spiel entschieden“, ärgert sich Holzkirchens Co-Trainer Jozo Ereiz. „Der Gegner hatte etwas mehr Glück, wir ein Quäntchen mehr Pech.“

Dabei stand das Holzkirchner Heimspiel unter dem Motto: Jugend forscht. Coach Jens Eckl wollte demnach einigen Akteuren aus der vereinseigenen A-Jugend eine Einsatzchance geben. So agierte Lukas Piendl in der Innenverteidigung neben Alexander Zetterer, und Luis Böttcher durfte im Mittelfeld ran. „Die beiden haben das sehr gut gemacht“, lobt Ereiz und weist darauf hin, „dass wir noch zwei bis drei weitere Spieler“ hätten, die problemlos auch in das kalte Wasser der Bayernliga Süd hineingeworfen werden könnten. „Wir brauchen uns deshalb um unsere Zukunft keine Sorgen machen.“

Aber auch die übrigen Mannschaftsteile zeigten von Beginn an eine durchaus mutige Vorstellung. „Ich finde wirklich, dass wir insgesamt ein gutes Spiel gemacht haben“, resümiert Ereiz. Die taktische Marschroute war unterdessen vom Start weg deutlich zu erkennen: Die Holzkirchner standen tief und lauerten auf den Ballverlust der Gäste, um ihrerseits dann schnelle Angriffe zu starten. Das habe hervorragend geklappt, meint Holzkirchens Co-Trainer – freilich bis zur spielentscheidenden Szene in der 50. Minute: Freistoß für die Gäste rund zwanzig Meter vor dem Kasten von Benedikt Zeisel, und Sechzigs Arif Ekan zirkelte den Ball anschließend über die verdutzte Holzkirchner Mauer zum 1:0-Siegtreffer ins Netz. „Das war ärgerlich, weil unsere Mauer nicht hochgesprungen ist“, moniert Ereiz. „Das müssen die Jungs lernen.“

Natürlich ein Schock für die Holzkirchner. „Danach hatten wir 20 schlechtere Minuten“, meint Ereiz. In der Folge wollte auf beiden Seiten kein rechter Spielfluss mehr zustande kommen. Bis eine Viertelstunde vor dem Ende: Holzkirchens einzige Sturmspitze Semir Ljumani setzte sich gekonnt durch, hatte kurz darauf im Abschluss jedoch Pech, als er nur den Innenpfosten traf – die Riesenchance zum Ausgleich.

Dennoch war genau diese Szene der Startschuss für eine hektische Schlussphase, in der die Holzkirchner noch einmal alles versuchten. Zunächst konnte Sechzig-Keeper Tom Kretzschmar einen wuchtigen Schuss von Holzkirchens Innenverteidiger Lars Doppler abwehren, ehe wenig später sowohl Christoph Schenk aus aussichtsreicher Position als auch kurz darauf der ebenfalls eingewechselte Marco Höferth mit ihren vielversprechenden Versuchen scheiterten. Der nicht unverdiente Ausgleich wollte einfach nicht fallen.

„Wir hätten sicherlich einen Punkt verdient gehabt“, glaubt Ereiz. „Aber unser Ziel war es heute, die jüngeren Spieler heranzuführen. Das haben wir geschafft.“

TuS Holzkirchen – TSV 1860 München II 0:1 (0:0)

TuS Holzkirchen: Zeisel – Doppler, Piendl, Zetterer, B. Bahadir – Böttcher, Gulielmo, S. Bahadir (84. Höferth), Korkor, Hahn (67. Baumann) – Ljumani (78. Schenk). 

TSV 1860 München II: Kretzschmar – Buchta, Klassen, Gebhart, M. Spitzer – Siebdrat, Türk, Niemann (61. A. Spitzer), Ekin, Durrans (71. Sulejmani) – Greilinger (82. Culjak). 

Tor: 0:1 (50.) Ekin. 

Gelbe Karten: Doppler, Böttcher, Baumann – Ekin. 

Schiedsrichter: Florian Riepl (SpVgg Altenerding). 

Zuschauer: 165.

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