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Partie gedreht: Die Volleyballerinnen der DJK Darching (in Blau) schlagen nach Rückstand den MTV Rosenheim. 

Lob vom Gegner geht runter wie Öl

Wichtiger Heimsieg für DJK Darching

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Dank des Heimsiegs gegen den MTV Rosenheim, verlassen die Volleyballerinnen der DJK Darching den Abstiegsplatz.

Darching – Es kommt oft vor, dass Sportmannschaften verlieren und verlieren, von gegnerischen Trainern aber zu hören bekommen, dass sie sich gut geschlagen haben. „Sie spielen besser, als sie in der Tabelle dastehen“, heißt es dann oft. Darauf kann man leicht verzichten, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Wenn man aber – wie die DJK Darching in der Volleyball-Landesliga Südost – gewinnt und zusätzlich Lob von gegnerischen Trainern bekommt, sieht die Sache anders aus: Die DJK hat am Wochenende wieder gewonnen, gegen den MTV Rosenheim gab es nach 0:2-Satzrückstand einen 3:2-Sieg (21:25, 17:25, 25:23, 25:14, 15:11). Gegen die SG Dingolfing-Landshut folgte zwar eine 2:3-Niederlage (22:25, 25:9, 25:21, 22:25, 11:15), aber auch hier holte die DJK zumindest einen Punkt.

Damit verbesserte sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Primbs auf den sechsten Platz, der gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt wäre. Auf dieser Tabellenposition geht Lob runter wie Öl. „Die Trainer von Niederviehbach, Rosenheim und Dingolfing-Landshut waren sehr überrascht von unserer Leistung und haben dem Team attestiert, sich vollends anders zu präsentieren als in der Hinrunde“, sagt Primbs. Im Spiel gegen Rosenheim war der DJK-Trainer zunächst allerdings gar nicht zufrieden. „Das war ein seltsames Spiel von beiden Seiten, maximal auf Bezirksklassen-Niveau“, sagt Primbs. „Erst im dritten Satz haben sich beide besonnen, dass sie ja eigentlich Landesliga spielen.“

Sehr angetan war der Coach von der Leistung seiner Außenangreiferin Andi Lill: „Ich habe in den letzten sechs Jahren in Heimstetten und Darching von ihr noch nie so ein gutes Spiel im Angriff gesehen.“ Immer wieder setzte Zuspielerin Keppsi Huber Außenangreiferin Lill ein, und die DJK drehte den 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg.

Im zweiten Spiel gegen Dingolfing-Landshut war es anders herum. Dieses Mal führte Darching mit 2:1, verlor allerdings mit 2:3. Primbs hob trotzdem seine „Emotional-Leaderin“ Geli Adelsberger hervor. „Sie hat zwar nicht ihre beste Leistung gebracht, war aber für das Team enorm wichtig – egal ob auf dem Feld oder als Einwechselspielerin.“  

cf

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